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Vorfahrt missachtet: Unfall bei Speinshart endet glimpflich

Speinshart. Ein missachtetes Stoppschild führte am Montagnachmittag zu einer heftigen Kollision zwischen einem Transporter und einem Sattelzug

Vorfahrt missachtet: Unfall bei Speinshart endet glimpflich

Keiner der Unfallbeteiligten wurde verletzt. Foto: Jürgen Masching

Trotz der Wucht des Aufpralls, bei dem der Transporter umkippte, blieben beide Fahrer wie durch ein Wunder unverletzt.

Kollision im Kreuzungsbereich der St 2168

Am Montagnachmittag (19.01.2026) ereignete sich an der Kreuzung der Staatsstraße 2168 und der Kreisstraße NEW 5 bei Speinshart ein folgenschwerer Unfall. Ein Transporter-Fahrer aus Oberfranken, der aus Richtung Trabitz kam, wollte die Staatsstraße überqueren. Dabei missachtete er laut Polizei das dortige Stoppschild.

Ein vorfahrtsberechtigter Sattelzug, ebenfalls aus Oberfranken, der von Eschenbach kommend in Richtung Kemnath unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Lkw traf den Transporter im hinteren Fahrzeugbereich.

Transporter kippt um und schlittert in den Graben

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter umgeworfen, schlitterte über den Asphalt und kam schließlich im gegenüberliegenden Straßengraben zum Liegen. Der Lkw-Fahrer konnte sein Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn zum Stehen bringen.

Der Sattelzug konnte den Zusammenstoß nicht verhindern. Foto: Jürgen Masching

Glück im Unglück: Da der Sattelzug nicht voll beladen war, konnte ein noch schwereres Unglück verhindert werden. Der Transporter-Fahrer konnte sein Wrack selbstständig verlassen und gab gegenüber dem Rettungsdienst an, unverletzt zu sein. Auch der Lkw-Lenker blieb unversehrt.

50.000 Euro Sachschaden und Straßensperrungen

Die Beamten der Polizeiinspektion Eschenbach schätzen den entstandenen Sachschaden auf rund 50.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß beschädigt und mussten durch Abschleppunternehmen abgeschleppt werden.

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Neben dem Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Speinshart und Eschenbach vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und auslaufende Betriebsstoffe zu binden. Für die Bergungsarbeiten musste der Bereich für etwa eineinhalb Stunden teilweise komplett gesperrt werden, was zu einigen Verkehrsbehinderungen führte.