Zwei schwere Unfälle in Püchersreuth und Luhe-Wildenau

Zwei schwere Unfälle in Püchersreuth und Luhe-Wildenau
In der Region Neustadt/WN und den umliegenden Gemeinden meldeten Einsatzkräfte mehrere schwere Unfälle und Kontrollen mit alkoholisierten Fahrzeugführern, bei denen Personen teils schwer verletzt wurden und strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Dabei reichten die Vorfälle von einem schweren Zusammenstoß bei einem Oldtimertreffen bis zu mehreren Verkehrskontrollen wegen Alkoholkonsums und unzulässiger Kennzeichen. Die folgenden Berichte fassen die bekannten Fakten zu den nennenswerten Ereignissen zusammen.
Unfall bei Oldtimertreffen in Püchersreuth
Beim Oldtimertreffen des O´Schnitts in Wurz fuhr ein 17-jähriger aus dem Landkreis Tirschenreuth mit seinem Fendt-Geräteträger bei der gemeinsamen Ausfahrt hinter einem Schlüter eines 67-jährigen Mannes aus dem gleichen Landkreis. Als der vorausfahrende Fahrer bremsen musste, bemerkte der 17-jährige dies zu spät und fuhr auf dessen Traktor auf. Mehrere Personen hatten während der Fahrt auf der Frontladefläche des Geräteträgers Platz genommen, wobei zwei Männer im Alter von 38 und 48 Jahren mit den Beinen über die vordere Bordwand hingen und zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt wurden. Die beiden Männer erlitten massive Verletzungen im Bereich der Unterschenkel und kamen in umliegende Krankenhäuser; der jugendliche Unfallverursacher brachte man aufgrund eines Schocks ebenfalls in ein Krankenhaus. An den beiden Traktoren entstand jeweils ein Sachschaden in Höhe von 300 Euro.
Fahrt unter Alkoholeinfluss mit unzulässigen Kennzeichen in Altenstadt/WN
Eine Kontrolle in der Hauptstraße von Altenstadt/WN führte am späten Samstagabend gegen 22.30 Uhr dazu, dass Beamte einen schwarzen Opel Zafira mit französischen Kennzeichen stoppten. Die angebrachten Kennzeichen erwiesen sich als nicht für das Auto ausgegeben, zugleich war das Fahrzeug weder zugelassen noch versichert. Ein freiwilliger Alkotest ergab einen Wert, der deutlich über der erlaubten Grenze lag, weshalb die Beamten die Weiterfahrt unterbanden, die Kennzeichenschilder sicherstellten und durch einen Arzt eine Blutentnahme veranlassten. Gegen den Fahrer leitete die Staatsanwaltschaft mehrere Strafverfahren ein.
Gekaufter Auto ohne Zulassung in Neustadt/WN
Eine Streife fiel am späten Samstagvormittag auf ein Auto mit einer ungewöhnlichen AU-Plakette und entschied sich zu einer Kontrolle, weil seit Januar 2010 keine eigenständigen AU-Plaketten mehr ausgegeben werden. Die Beamten stellten fest, dass die angebrachten Kennzeichen nie für das Auto ausgegeben wurden und das Fahrzeug nicht zugelassen war. Der Fahrer gab an, das Auto zuvor in Plößberg gekauft zu haben; die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug noch auf eine Frau in Schönsee zugelassen war, die es bereits im Juli an eine Frau in Plößberg verkauft hatte. Beim kontrollierten Fahrer stellte sich außerdem heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist; deshalb leiteten die Ermittler Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen Kennzeichenmissbrauchs ein.
Kontrolle eines alkoholisierten Fahrers in Kirchendemenreuth
Auf der Bundesstraße 22 auf Höhe Kirchendemenreuth kontrollierten Beamte am frühen Samstagmorgen einen polizeibekannten Fahrer mit seinem KIA. Der freiwillige Alkotest zeigte einen Wert weit über der erlaubten Grenze, sodass die Polizisten die Weiterfahrt untersagten und den Fahrzeugschlüssel sicherten. Eine Blutentnahme ordneten die Einsatzkräfte an; zudem stellte sich heraus, dass dem Mann bereits im Jahr 2013 die Fahrerlaubnis entzogen worden war, weshalb die Ermittlungen nun auch das Fahren ohne Fahrerlaubnis umfassen.
Schwere Brandverletzungen nach Sturz in Lagerfeuer in Luhe-Wildenau
Zwei Männer trafen sich am Freitagabend an einer Hütte an der Eisenbahnlinie und entfachten dort ein Lagerfeuer, nachdem sie Alkohol konsumiert hatten. Als ein 58-jähriger Mann aus Kümmersbruck Feuer nachlegen wollte, stolperte er offenbar wegen seines Alkoholpegels und fiel ins Feuer; sein 67-jähriger Freund zog ihn anschließend aus der Glut. Der Verletzte erlitt massive Brandverletzungen am Oberkörper, die etwa 25 Prozent der Hautfläche betrafen, und flog ein Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik. Die behandelnden Ärzte versorgten die Brandverletzungen aufgrund ihrer Schwere in der Fachklinik.
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