Zwei Verkehrsvorfälle in Etzenricht und Floß mit Toten und Verletzten

Zwei Verkehrsvorfälle in Etzenricht und Floß mit Toten und Verletzten
Am Dienstagmorgen ereigneten sich in Etzenricht und in Floß zwei separate Verkehrsvorfälle. Dabei zog sich ein Verkehrsteilnehmer leichte Verletzungen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einen weiteren Vorfall überlebte ein 66-jähriger Mann nicht; Rettungskräfte konnten ihn nach Reanimationsmaßnahmen nicht retten.
Unfall bei Vorfahrtsmissachtung in Etzenricht
Am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr wollte eine 57-jährige Frau aus dem westlichen Landkreis mit ihrem BMW von der Wildenauer Straße auf die Staatsstraße 2238 in Höhe des Edeka-Supermarktes einbiegen. Dabei übersah sie einen 38-jährigen Manteler, der mit seinem Dacia in Fahrtrichtung Hirschau fuhr. Im Einmündungsbereich kollidierten die Fahrzeuge, und der 38-Jährige erlitt leichte Verletzungen; Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Fahrerin blieb unverletzt. Weil beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, schleppte man sie ab. Der Sachschaden beträgt 20.000 Euro. Die Fahrbahn blieb während der Unfallaufnahme zeitweise komplett gesperrt; Einsatzkräfte gaben sie gegen 8.30 Uhr einseitig wieder frei, und die Feuerwehr Etzenricht übernahm die Verkehrslenkung.
Medizinischer Notfall in Floß mit tödlichem Ausgang
Am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr fuhr ein 66-jähriger Flossenbürger mit seinem Toyota in Richtung Ortsmitte Floß und musste vor der Tankstelle verkehrsbedingt abbremsen. Anschließend setzte er seine Fahrt nur noch in Schrittgeschwindigkeit fort und geriet laut Zeugenaussagen immer weiter in Richtung Fahrbahnmitte. Ein 31-jähriger Flosser, der direkt hinter dem Wagen fuhr, stieg aus seinem Auto, überprüfte die Lage und stellte fest, dass der Fahrer reglos im Fahrzeug saß und nicht reagierte. Der 31-Jährige zog den 66-Jährigen aus dem Auto und begann sofort mit der Reanimation, wobei zufällig anwesende Feuerwehrkräfte bei den lebenserhaltenden Maßnahmen unterstützten. Rettungsdienstkräfte brachten den Mann unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus, und Ärztinnen und Ärzte stellten dort um 10.15 Uhr seinen Tod fest. Der Notarzt vermutete einen innerkörperlichen Vorgang als Todesursache; am Auto und am Verkehrsschild entstand ein Sachschaden in Höhe von 800 Euro.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!


