25. Gedenken an Nine Eleven
25. Gedenken an Nine Eleven
Zum 25. Mal jährten sich am vergangen Freitag die Terroranschläge. Die US-Armee Garnison Bavaria mit Kommandeur, Oberst Derek Drouin und das 709. Militär Polizei Bataillon unter der Führung von Oberstleutnant Danielle A. Champangne hatten zur Gedenkfeier eingeladen. Einsatzfahrfahrzeuge des US-Fire-Department, der Militärpolizei und der Bayerischen Polizei waren auf dem Paradefeld vor dem Wasserturm und den auf Halbmast stehenden Flaggen aufgefahren. Kommandeure und Soldaten der US-Einheiten und Bundeswehr, zivile Mitarbeiter und Einsatzkräfte des Firedepartment, der zivilen Feuerwehr Polizeibeamte, Vertreter der Behörden und des Bundesforts hatten sich eingefunden. Die Bürgermeister Edgar Knobloch aus Grafenwöhr und Thorsten Grädler aus Vilseck bekundeten die Solidarität der Garnisonsstädte. Das Gebet des Militärgeistlichen und die Hymnen waren der Auftakt der Gedenkfeier.
Gastredner war Brigadegeneral Terry R. Tillis, der kommandierende General des 7. US Armee Ausbildungskommandos. Tillis ging auf seine persönlichen Erinnerungen ein, der Morgen des 11. Septembert 2001 habe sein Leben, das Militär und die Nation verändert. „Wir halten inne, um uns an die Feuerwehrleute, Polizeibeamten, Ersthelfer, medizinischen Fachkräfte, Soldaten und Bürger zu erinnern, die angesichts des Terrors außergewöhnlichen Mut bewiesen haben“, so Brigadegeneral Tillis. Hier in Europa und insbesondere in Deutschland würde jeden Tag durch den Dienst deren Vermächtnis geehrt.
„Einsatzbereitschaft ist keine abstrakte Idee, sondern unsere Verantwortung und unser Auftrag. Von Grafenwöhr aus bis hin zu unseren Standorten in ganz Europa bleiben wir unserer Mission treu“ sagte Tillis. Man sei dankbar für die standhafte Partnerschaft der Verbündeten und die wahre Freundschaft mit Deutschland sowie für die starken Verbindungen zu unseren Partnern in ganz Europa. „Heute gedenken wir des 11. Septembers wir bekräftigen unser Versprechen, das Andenken der Verstorbenen zu wahren, aus der Vergangenheit zu lernen und unsere gemeinsamen Werte und Ideale für die Zukunft zu schützen. Wir werden niemals vergessen“, endete Terry Tillis seine beeindruckende Rede.
Ein Sprecher blickte auf den zeitlichen Ablauf der Attentate des 11. Septembers 2001 zurück. Insgesamt 2973 Männer, Frauen und Kinder aus 93 Nationen verloren bei den Terroranschlägen ihr Leben, viele starben auch an den Spätfolgen. Speziell für sie erklang die Feuerwehrglocke mit den „Four-Fives“. Ein traditionelles Zeichen der New Yorker Feuerwachen, das mit dem vierfach wiederholten „Fünf-Schläge-Signal“ den Tod von Einsatzkräften anzeigte.
Die VFW-Gruppe Grafenwöhr (Veterans of Foreign Wars) legte einen Kranz zum Gedenken an die Opfer nieder. Als ein sehr wertschätzendes Zeichen bedankten Brigadegeneral Terry Tillis Command Sergeant Major Michael Sanches persönlich mit Handschlag bei jedem der anwesenden Feuerwehrleuten, Militärpolizisten und Beamten der Bayerischen Polizei.







