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ARV Oberpfalz
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30 Jahre gratus manus - Generationenübergreifender Zusammenhalt

Waldthurn. Seit drei Jahrzehnten besteht nun die Waldthurner ambulante Krankenpflege „gratus manus“. Vielen Menschen in der Region war der Name zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch schnell wurde deutlich, was hinter der lateinischen Bezeichnung steckt. „Helfende, pflegende Hand“ – ein Leitgedanke, der seit 30 Jahren mit Leben erfüllt wird. „Hände sind das zentrale Werkzeug in der Pflege. Mit ihnen wird begrüßt, berührt, gepflegt, gesegnet und schließlich auch Abschied genommen“, erklärt Melanie Reber. Diese Symbolik präge bis heute die Philosophie des Unternehmens. Foto: Melanie Reber

30 Jahre gratus manus - Generationenübergreifender Zusammenhalt

Jubiläums – Steinplatten für das gratus manus – Gründerehepaar Reinhold und Regina Bäumler (links) und an Melanie und Stefan Reber. Foto: Melanie Reber
Dank an das gratus manus Gründerehepaar Regina und Reinhold Bäumler (links). Foto: Melanie Reber
Von links: Reinhold und Regina Bäumler sowie Melanie und Stefan Reber. Foto: Melanie Reber
Der Waldthurner Bürgermeister Georg Bocka gratuliert zum Jubiläum. Foto: Melanie Reber
„An Gottes Segen ist alles gelegen“: Pfarrer Norbert Götz segnet Menschenb, Gebäude und Fahrzeuge. Foto: Melanie Reber
Tagespflegegebäude im Licht. Foto: Melanie Reber
Teile vom Team Tagespflege. Foto: Melanie Reber
Teile vom Team gratus Manus. Foto: Melanie Reber

Jubiläumsgäste – unternehmerische Erfolg und Menschlichkeit

Kürzlich luden die heutigen Inhaber Melanie und Stefan Reber zu einem eindrucksvollen Jubiläumsfest zum Firmensitz am Waldthurner Badeweiher ein. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch das gratus manus – Gründerehepaar Regina und Reinhold Bäumler, die Eltern von Melanie Reber. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes sowie der Tagespflege „Unter’m Fahrenberg“, waren ebenso wie Bürgermeister Georg Bocka geladen. Pfarrer Norbert Götz segnete die Fahrzeuge des Unternehmens und sprach den Segen für alle Anwesenden aus. Bei schönstem Wetter und mit Blick auf das herrliche, entspannende Badeweiherareal wurde eindrucksvoll sichtbar, dass sich unternehmerischer Erfolg und tiefe Menschlichkeit nicht ausschließen, sondern einander bedingen.

Ein Traum, geboren aus dem Wunsch nach echter Wärme

Was im Jahr 1996 als mutiger Traum von Regina und Reinhold Bäumler begann, entwickelte sich über drei Jahrzehnte hinweg zu einer unverzichtbaren Säule für Pflegebedürftige und deren Familien in der Region.
Die Gründerin Regina Bäumler arbeitete damals in einem anderen Pflegedienst, verspürte jedoch den Wunsch, Pflege neu zu denken – mit mehr Zeit, echter Zuwendung und menschlicher Wärme. Gleichzeitig stand ihr Ehemann Reinhold Bäumler durch die Insolvenz seines damaligen Arbeitgebers vor einer beruflichen Neuorientierung. In dieser Phase traf das Ehepaar eine mutige Entscheidung, den Aufbau eines eigenen Pflegedienstes. „Es war nicht leicht und trotzdem entschlossen sich meine Eltern. Das ist unser Traum, das ist unser Weg“, blickte Melanie Reber bei der großen Feier zurück. Mit viel Herzblut und trotz anfänglicher Unsicherheiten aber mit viel Gottvertrauen und „Haltung“ legten sie den Grundstein für den heutigen Erfolg. Besonderer Dank gilt auch den ersten Mitarbeiterinnen Brunni Schmidt aus Hagendorf, Waltraud Klug aus Moosbach, Monika Vogl aus Waldkirch, sowie Roswitha Voith aus Waldthurn, die dem Unternehmen bis zu ihrem Ruhestand treu blieben. Melanie Reber, eine gelernte Kinderkrankenschwester, berichtete von den Anfängen im Wohnhaus, dem Umzug in die Schulstraße 8 b (2008) und dann den weiteren Neubau an den heutigen Firmensitz (2020) zum Waldthurner Badeweiher.

Ein Dankeschön, das von Herzen kommt

Melanie Reber wandte sich mit großer Dankbarkeit an ihre Eltern:
„Wenn ich ausspreche, was ihr aufgebaut habt, spüre ich, wie viel darin steckt. Eure Arbeit und euer unermüdlicher Einsatz haben gratus manus zu dem gemacht, was es heute ist. Ihr habt gezeigt, dass Pflege keine Fließbandarbeit ist, sondern gelebte Menschlichkeit.“
Auch ihrem Ehemann Stefan Reber dankte sie für seine zentrale Rolle im Unternehmen. Ebenso würdigte sie die aktuell 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von gratus manus sowie die 21 Beschäftigten der Tagespflege Unter`m Fahrenberg, die täglich mit Engagement und Herz arbeiten.

Wachstum und Weiterentwicklung

Aus dem ursprünglich rein ambulanten Pflegedienst entwickelte sich ein modernes, ganzheitliches Versorgungsnetzwerk. Ein bedeutender Meilenstein war die Eröffnung der Tagespflege „Unter’m Fahrenberg“ am 17. Februar 2020. Diese bietet älteren Menschen Struktur, Gemeinschaft und Lebensqualität und wirkt aktiv sozialer Isolation entgegen. Zwei Jahre später haben die jungen Unternehmer auch den Pflegedienst gratus manus von Regina und Reinhold Bäumler übernommen.
Die pflegerische Leitung liegt in den Händen von Pflegedienstleiterin Heidi Srp-Auer aus Wernberg. Unterstützt wird sie von ihrer Stellvertreterin Claudia Zeiler aus Neustadt/WN, die bereits seit 20 Jahren im Unternehmen tätig ist. Sie organisierte unter anderem auch einen Jubiläumsfilm sowie Sterne – Steine, die zur Feier des Tages an das Besitzerehepaar und an die Gründer von gratus manus übergeben wurden.

Ein Ort für Körper und Seele: „Salve Regina“

Ein weiteres Herzensprojekt der Gründer war die Errichtung der Marienkapelle „Salve Regina“, als Zeichen der Dankbarkeit, die am 23. Juli 2023 eingeweiht wurde.
Die Kapelle ergänzt die Freizeitanlage rund um den Badeweiher mit Seeterrasse, Kneippbecken, Barfußweg, Sportanlagen und Bademöglichkeiten um einen Ort der Ruhe, Besinnung und des Gebets – ein Seelenort für die Region.

„Menschen für Menschen“

Das 30-jährige Jubiläum war nicht nur ein Anlass, stolz zurückzublicken, sondern auch ein Versprechen für die Zukunft, den Weg der liebevollen, professionellen und menschlichen Pflege unter dem Motto „Menschen sind für Menschen“ weiterhin konsequent fortzusetzen.

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