Abschiedstränen an der Grundschule
Abschiedstränen an der Grundschule
Vierte Klasse verlässt Schule
Rektorin Carina Hartwig richtete zunächst ihre Worte an die vierte Klasse. Vier Jahre habe man gemeinsamen Unterricht, Pausen, Lernfortschritte und unzählige kleine Siege erlebt. Neugier, Mut, Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft, füreinander da zu sein, seien entstanden. Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeitende hätten immer wieder gemeinsam Räume geschaffen, in denen Lernen Freude macht und Fehler als Schritte auf dem Weg gesehen werden. Die Unterstützung der Eltern, das Engagement des Elternbeirats sowie die Geduld und Fachkenntnis der Lehrkräfte hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich wohlfühlen konnten.
Lied – Glücksgedicht – Tanz
Die Verabschiedung sei der Beginn einer neuen Etappe. Die Schülerinnen der ersten Klasse sangen ein Lied, die Klassen 2a und 2b hatten ein Glücksgedicht parat und die dritte Klasse führte zu Ehren ihrer „Kollegen“ einen Glückstanz auf. Klassenelternsprecherin Barbara Stahl und Elternbeiratsvorsitzende Vanessa Ertl dankten auch den Eltern für die Unterstützung und Ertl übergab an jedes Viertklässler-Kind einen kleinen Engel, der ihnen für die Zukunft Kraft geben solle. Verschiedene Lehrkräfte wie Siegrid Windisch, Jessica Ertl, Ute Vitzthum und Anna Buchberger wurden verabschiedet. Als neuer Hausmeister wurde der 50-jährige Robert Barth aus Waldthurn vorgestellt, dem die Rektorin entsprechende Kopfbedeckungen für die Arbeiten im Freien übergab.
Abschied von der „guten Seele“ Lothar Schön
Ein weiterer emotionale Höhepunkt der Feier stand ganz im Zeichen einer echten Institution. Nach 35 Jahren pflichtbewusster Hausmeistertätigkeit wurde Lothar Schön aus Lennesrieth feierlich in den wohlverdienten Ruhestand, sprich in die Rente, verabschiedet. Nachdem er Tage zuvor bereits in der Kindertagesstätte St. Josef als „die gute Seele Hausi“ gebührend verabschiedet worden war, fand nun auch an der Grundschule ein grandioser Abschied statt.
„Lothar – Art“ – High – Five
„Frag doch einfach den Lothar. Der kriegt das schon hin. Der weiß Bescheid!“, war laut Rektorin Carina Hartwig oft die ultimative Lösung für Probleme aller Art
Hartwig lobte besonders seine ganz eigene „Lothar-Art“: ein offenes Ohr für jeden, unendliche Geduld, handwerkliches Geschick und eine ansteckende Gelassenheit, die dem gesamten Team im oft hektischen Schulalltag guttat.
Als „Danke für all die Jahre“ setzte man ihm eine Königskrone auf und platzierte ihn schließlich auf einem Thron und sang für ihn das Abschiedslied „Danke für all die Jahre“. Die Mädchen und Buben hatten Schilder mit dem Bild des beliebten Hausmeisters dabei. Die ganze Schulfamilie verabschiedete sich mit einem Abklatschen – High Five – von Lothar Schön.













