Am Ende bleibt ein Garten der Erinnerungen -Abschlussfeier des Berufspraktikums der Caritas Fachakademie

Am Ende bleibt ein Garten der Erinnerungen -Abschlussfeier des Berufspraktikums der Caritas Fachakademie
Bei der Auszeichnung der über 50 Absolventinnen und Absolventen der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik wurde auch der langjährige Mitgestalter der Schule, Rudolf Schieder, in den Ruhestand verabschiedet.
Garten der Erinnerungen: Abschlussfeier in Weiden
Altenstadt/Weiden – „Aus vielen kleinen Momenten ist etwas Wunderschönes gewachsen – ein Garten voller Erinnerungen.“ Schöner als auf der Einladung zur Abschlussfeier der Caritas-FakS in Weiden könnte man Rück- und Ausblick für die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen kaum zusammenfassen. Weiter hieß es dort: „Jedes Lächeln und jeder gemeinsame Augenblick hat Spuren hinterlassen. So entstand nach und nach ein Ort voller Liebe, Geschichten und wertvoller Erinnerungen.“ Zur Abschlussfeier des Berufspraktikums 2025/26 war Caritasdirektor Diakon Michael Weißmann nach Weiden zur kirchlichen Feier in Altenstadt und der anschließenden Zeugnisverleihung ins „Oberpfälzer Kulturgut“ gekommen. Auch ein „großer“ Abschied prägte die Feierlichkeiten.
„Als künftige Erzieherinnen und Erzieher werden Sie säen. Vielleicht keine Weizenkörner. Aber Mut, Vertrauen und Geborgenheit. Selbstbewusstsein. Und oft werden Sie gar nicht sehen, was daraus einmal erwächst“, predigte Michael Weißmann in der von Pfarrer Johannes Lukas zelebrierten Eucharistiefeier in der Kirche „Heilige Familie“ in Altenstadt in Anlehnung an das Tagesevangelium. Passend zum Tagesthema „Garden full of Memories“ und angesichts der warmen Außentemperaturen wurde die anschließende weltliche Feier mit Zeugnisverleihung in den Garten des Oberpfälzer Kulturgutes verlegt.
Kirchliche Feier und Zeugnisverleihung
Passend zum Tagesthema „Garden full of Memories“ und angesichts der Außentemperaturen wurde die weltliche Feier mit Zeugnisverleihung in den Garten des Oberpfälzer Kulturgutes verlegt. „Erzieherin oder Erzieher zu sein, ist weit mehr als ein Beruf“, gab Fachakademieleiterin Dr. Barbara Neuber mit auf den Weg. „Es ist eine Haltung.“ „Was bleibt?“
Den Jahrgang mit weit über 50 Absolventinnen und Absolventen des Berufspraktikums 2025/2026 mache besonders, dass alle gezeigt hätten, dass Bildung kein gerader Weg sein müsse und dass Lernen keine Frage des Alters sei. „Es ist nie zu spät, einen Beruf zu wählen, der Sinn stiftet.“
Abschied von Rudolf Schieder
„Was bleibt?“ – Diese Frage stellte der Caritasdirektor in seiner Laudatio anlässlich der Verabschiedung von Rudolf Schieder, der seit 1986 fester Bestandteil der Caritas-Familie war – als katholischer Jugendpfleger, dann als Dozent, Praxisbetreuer und ideenreicher Mitgestalter der Schule. „Sie waren nie nur Lehrer, sondern auch immer Mentor, Mutmacher und Mitdenker“, so Michael Weißmann. Als Geschenk bekam Schieder den Bronzetaler der Heiligen Elisabeth und Blumen überreicht.
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