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Anlieger des Waldfriedhofs müssen immer wieder im Auto eingesperrte Hunde retten

Weiden. Kaum zu glauben, aber doch wahr: Menschen lassen bei brütender Hitze ihre Hunde im Auto zurück, während sie einkaufen oder andere Dinge erledigen. In Weiden beobachten Anlieger des Waldfriedhofs immer wieder, wie Hunde im aufgeheizten Fahrzeug zurückgelassen werden, während ihre Besitzer sich auf dem Friedhof aufhalten.

Weiden. Kaum zu glauben, aber doch wahr: Menschen lassen bei brütender Hitze ihre Hunde im Auto zurück, während sie einkaufen oder andere Dinge erledigen. In Weiden beobachten Anlieger des Waldfriedhofs immer wieder, wie Hunde im aufgeheizten Fahrzeug zurückgelassen werden, während ihre Besitzer sich auf dem Friedhof aufhalten.
Weiden. Kaum zu glauben, aber doch wahr: Menschen lassen bei brütender Hitze ihre Hunde im Auto zurück, während sie einkaufen oder andere Dinge erledigen. In Weiden beobachten Anlieger des Waldfriedhofs immer wieder, wie Hunde im aufgeheizten Fahrzeug zurückgelassen werden, während ihre Besitzer sich auf dem Friedhof aufhalten.

Anlieger des Waldfriedhofs müssen immer wieder im Auto eingesperrte Hunde retten

Die E-Mail, die uns dieser Tage erreichte, gleicht einem Hilferuf: Anlieger des Waldfriedhofs schreiben darin, dass sie in den vergangenen Tagen immer wieder erleben mussten, dass auf dem dortigen Parkplatz Hunde entweder im Auto eingesperrt oder in der prallen Sonne und ohne Wasser angebunden waren. Nur durch das Eingreifen der Anlieger konnte wohl Schlimmeres verhindert werden.

Bei 32 Grad in praller Sonne festgebunden

Einige in der Mail geschilderte Beispiele: „In den vergangenen Tagen mussten wir bereits drei Hunde aus problematischen Situationen retten oder Hilfe organisieren. … Heute wurde bei 32 Grad Außentemperatur ein Hund in der prallen Sonne angebunden – ohne Schatten und ohne Wasser –, während das Frauchen in Ruhe über den Friedhof ging. Der Hund bellte ununterbrochen, war offensichtlich völlig gestresst und hat vor Panik mehrfach gekotet. Wir haben versucht, ihn zu beruhigen und ihm Wasser gebracht, jedoch ohne Erfolg, da wir für ihn fremde Personen waren. Mein Partner machte sich schließlich auf die Suche nach der Halterin und konnte sie ausfindig machen. Einsicht zeigte sie allerdings nicht….“

Und weiter mit den „Horror-Erlebnisberichten“: „Zeitgleich ließ eine Familie ihren Hund in einem schwarzen Auto zurück. Das Kind durfte mit auf den Friedhof, der Hund musste im Fahrzeug bleiben. Das Fenster war lediglich etwa einen Zentimeter geöffnet – bei 32 Grad Außentemperatur!!! Wir hatten keine Möglichkeit, dem Tier schnell zu helfen, wieder mussten wir die Besitzer am Friedhofsgelände suchen – erneut ohne Einsicht. Die Besitzerin meinte, sie brauche nur noch zehn Minuten. Wir waren fassungslos….“ Als „Dank“ werde man von vielen uneinsichtigen Hundebesitzern sogar noch beschimpft, wie der vorerst letzte Fall von Hunderettung beweise. „Wir sind damit auf wenig Verständnis gestoßen. Im Gegenteil, die haben uns noch beschimpft…“

Panisches Bellen, Speichel aus dem Mund

Vor einigen Tagen habe man die Polizei verständigt, weil jemand seelenruhig eine Beerdigung besuchte und seinen Hund im Auto zurückließ. Die Polizei sei erst nach gut 30 Minuten eingetroffen. „Zu diesem Zeitpunkt war die Beerdigung bereits beendet und der Halter längst weggefahren.“ Auch im vergangenen Jahr habe man mehrfach Hundehalter am Friedhof gesucht und sogar eine Beerdigung unterbrechen müssen, weil ein Hund in einem aufgeheizten Auto vor Panik ununterbrochen gebellt habe und ihm bereits der Speichel aus dem Maul gelaufen sei.

Man könne auch nicht nachvollziehen, warum angeleinte Hunde auf dem Waldfriedhof nicht mitgeführt werden dürfen. „Kein verantwortungsvoller Hundehalter lässt seinen Hund auf Gräber laufen oder dort sein Geschäft verrichten. Im Gegensatz zu Besuchern, die sich am Friedhofszaun erleichtern – trotz öffentlicher Toilette im Friedhof.“ Wie es gehen könne, zeigten mittlerweile zahlreiche, auch große Geschäfte. Die würden erlauben, Hunde bei Hitze mit in die Läden zu nehmen.

Schreiben an OB Benjamin Zeitler

„Auch Kinder verhalten sich auf dem Friedhof nicht immer ruhig oder rücksichtsvoll, was in ihrem Alter völlig normal ist. Uns stellt sich die Frage, warum angeleinte Hunde, die von ihren Haltern begleitet werden, grundsätzlich vom Friedhofsgang ausgeschlossen werden.“

Grammer Solar
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Die Anlieger haben sich mit dieser Problematik an Oberbürgermeister Benjamin Zeitler gewandt. Dieser habe zugesagt, dass er gemeinsam mit der zuständigen Abteilung bei der Stadt und mit der Polizei das Thema besprechen wolle. „Wir hoffen sehr, dass sich für dieses jährlich wiederkehrende Problem endlich eine Lösung finden lässt“, schreiben die Anlieger.