Artillerie übt taktische Betankung und Drohnenabwehr in Weiden
Artillerie übt taktische Betankung und Drohnenabwehr in Weiden
Das Führerkorps des Panzerartilleriebataillons 375 bildet sich im Manteler Forst in taktischer Betankung weiter. Diese Maßnahme schafft Handlungssicherheit für das Führungspersonal in einer kritischen Phase des Gefechts und erhöht die Einsatzbereitschaft des Verbandes.
Taktische Betankung minimiert Verwundbarkeit
Das Tanken von Gefechtsfahrzeugen stellt einen herausfordernden Moment für die Artillerie dar. Denn in dieser Zeitspanne sind die Panzerhaubitzen gegenüber feindlicher Waffenwirkung besonders exponiert. Deshalb muss hier alles reibungslos ablaufen, um die Betankungszeit möglichst gering zu halten.
Genau das war Thema der Führerweiterbildung auf dem Standortübungsplatz Manteler Forst. Nach einer theoretischen Unterrichtseinheit wurden verschiedene Möglichkeiten der taktischen Betankung im Gelände gezeigt. Dabei wurden auch Kleindrohnen zur eigenen Aufklärung eingesetzt sowie um feindliche Bedrohungen aus der Luft darzustellen.
Kleindrohnen und Drohnenabwehr im Fokus
Kleindrohnen verändern das Kriegsbild zunehmend. Sie stellen neue Möglichkeiten des Handelns, aber auch neue Bedrohungen dar. Diesen veränderten Bedingungen müssen sich militärische Führer aller Ebenen stellen. Deshalb wurde das Thema Drohnenabwehr in die Weiterbildung integriert.
Damit baut das Panzerartilleriebataillon 375 seine Fähigkeiten in der taktischen Betankung weiter aus, um so eigene Kräfte noch effektiver mit Steilfeuer unterstützen zu können. Damit trägt das Bataillon seinen Teil zur Schlagkraft der Panzergrenadierbrigade 37 „Sachsen“ als mechanisierter Gefechtsverband bei.





