Autobahnkirche Waidhaus: ein Ort der Begegnung
Autobahnkirche Waidhaus: ein Ort der Begegnung
Pleysteins Stadtpfarrer Adam Karolczak und Pfarrerin Carmen Riebl sind sich einig: Die Autobahnkirche ist zu einem Treffpunkt für evangelische, katholische und orthodoxe Christenmenschen geworden, Waidhaus Bürgermeister Markus Bauriedl spricht von einem „Ort der Besinnung“.
Adam Karolczak erinnerte an den Deutschen Katholikentag 2014 in Regensburg, wo „Christus als Eckstein, der den Bau zusammenhält“ im Mittelpunkt stand. Gleich diesen Worten werde seit zwanzig Jahren in der Autobahnkirche versucht, hier für ein gutes Miteinander zwischen evangelischen und katholischen Christen, aufgrund der Grenznähe aber auch zwischen deutschen und tschechischen Mitbürgern, zu sorgen.
Auch Raststation für Pilgergruppen
Der Pfarrer betonte, dass immer wieder Pilgergruppen eine Zwischenstation an der Autobahnkirche einlegen. Das zeige sich im Besonderen im hohen Kerzenverbrauch. Der ökumenische Arbeitskreis biete für alle Glaubensrichtungen Angebote an, sodass aus der Autobahnkirche „ein Ort der Begegnung“ wurde.
Der Glaube verbindet die Menschen
Pfarrerin Carmen Riebl nannte die Autobahnkirche eine „ganz besondere Kirche“. Wer vor zwanzig Jahren der Autobahnkirche nur zögernd gegenüberstand, habe sich längst einladen lassen und finde sein Zuhause im Glaubenshaus Gottes. Das gelte auch für die Menschen, die mit anderen Traditionen leben, mit Sprachbarrieren hadern. Doch der Glaube allein verbinden alle Menschen, sodass sich in der Autobahnkirche, dem Haus Gottes, trotz aller Unterschiedlichkeit eine Gemeinschaft entwickelt habe.
Angelika Stahl-Grundmann, vom Arbeitskreis Autobahnkirche Waidhaus, blickte auf die vergangenen zwanzig Jahre zurück. Mit herzlichen Worten dankte sie den Ideengebern Gunhild Stempel, Pfarrer Hermann Bock und Pfarrer Georg Hartl für ihren unentwegten Einsatz diese Autobahnkirche als Ort der Begegnung zu schaffen. Dort könnten Beiträge und Begegnungen beweisen, dass die Verschiedenheit unter den Menschen nicht zu einem sich voneinander abzuwenden werde. Angelika Stahl-Grundmann gedachte auch allen verstorbenen Mitgliedern des Arbeitskreises.
Bürgermeister Markus Bauriedl dankte dem Arbeitskreis für die hervorragende Zusammenarbeit. Er nannte die Autobahnkirche „einen Ort der Besinnung“, bei dem die Zahl der Besucher am hohen Kerzenverbrauch regelrecht gemessen werden könne.Der Männergesangverein 1895 Pleystein e.V. umrahmte den Jubiläumsgottesdienst.






