AWO feiert Mutter- und Vatertag mit Ehrungen in Weiden

AWO feiert Mutter- und Vatertag mit Ehrungen in Weiden
Bei der Mutter- und Vatertagsfeier des AWO-Ortsvereins Weiden herrschte in der Waldgaststätte Strehl beste Stimmung. Vorsitzende Gabriele Laurich begrüßte zahlreiche Gäste und schlug zugleich nachdenkliche Töne an. Sie erinnerte an die Geschichte des Muttertags, der sich seit den 1920er Jahren in Deutschland etablierte und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zu einem familiären Feiertag wurde. „Der Muttertag begann als persönliche Initiative, wurde schnell kommerzialisiert, politisch instrumentalisiert – und ist heute eine Mischung aus allem, je nachdem, wie man ihn selbst gestaltet“, erklärte Laurich. Für viele Menschen sei der Tag vor allem ein Zeichen der Wertschätzung für Fürsorge, Geduld und Unterstützung im Alltag.
Vatertag: Moderne Väter im Familienalltag
Auch zum Vatertag fand Laurich deutliche Worte. Heute seien viele Väter wesentlich präsenter im Familienleben als früher und übernähmen Verantwortung nicht nur als Versorger, sondern auch im täglichen Miteinander mit ihren Kindern.
Für den musikalischen Rahmen sorgte Norbert Fiedler mit seinem Akkordeon und brachte die Besucher immer wieder zum Mitsingen und Schunkeln. Viel Gelächter löste Horst Maschke mit seinem humorvollen Gedicht über die Ehe aus. Einen weiteren Höhepunkt präsentierten Lore Leitmeier und Wilhelm Moser mit einem unterhaltsamen Sketch voller Verwechslungen, Zerstreutheit und Missverständnisse.
Bühnenprogramm und Grußworte bei der AWO Weiden
Großen Applaus erhielt die Purzelgarde der Narhalla Weiden. Die jüngsten Tänzerinnen begeisterten mit schwungvollen Drehungen und gelungenen Choreografien. Trainerin Selina Sulzberger hatte die Gruppe bestens vorbereitet.
Bürgermeister Lothar Höher würdigte in seinem Grußwort die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt. „Die AWO steht für Solidarität, Gerechtigkeit und Fürsorge – Werte, die gerade in Familien jeden Tag gelebt werden“, betonte Höher. Auch die Stadträte Sabine Zeidler und Hans Jürgen Gmeiner hoben die Bedeutung der AWO für die Unterstützung von Familien und echte Gleichberechtigung hervor.
Ehrungen und gemütlicher Ausklang
Zu einem bewegenden Moment entwickelte sich die Ehrung der ältesten anwesenden Mitglieder. Therese Gmeiner, Maria Zielbauer und Rudolf Frieser nahmen aus den Händen von Laurich Geschenke entgegen. Auch die Clubleiterinnen Herta Nasser, Rosi Lachnitt, Christine Kunstfeld-Lindner und Karin Möhwald erhielten als Dankeschön Blumenstöcke für ihren Einsatz.
Bei Kaffee und frisch gebackenem Kuchen ließen die Besucher den Nachmittag gemütlich ausklingen. Viele Gespräche, fröhliches Lachen und herzliche Begegnungen prägten die Feier und machten den Tag für die Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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