Bundespolizeiorchesters München: Der swingende Big Band Sound lebt
Bundespolizeiorchesters München: Der swingende Big Band Sound lebt
Ein fulminanter Beginn eines Programms mit Künstlern in Uniform, das Elisabeth Fichtner, Leiterin der Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart, mit emotionalen Worten ankündigte: „In Speinshart gehen die Herzen auf!“
Mehr als 500 Herzen
Mehr als 500 Herzen waren in der Folge hin und weg vom zweistündiges Jazz- und Swing-Feuerwerk der 18 Vollblut-Musiker, die mit ihrem Sound wenigstens für ein paar Stunden die Krisen und Kriege dieser Welt in den Hintergrund treten ließen. Coole Musik und lässige Performance von Musikern mit internationalem Format.
Auf Vermittlung von Polizeiseelsorger Dr. Benedikt Röder, einem Prämonstratenser aus der Abtei Speinshart, verzückte das Ensemble unter dem zupackenden Dirigat von Silvan Kaiser und mit begleitenden Erklärungen von Kapellmeister Lars Scharding mit einem funkensprühenden Programm der guten Laune. Da begab sich die Big Band-Gemeinde gerne in Polizeigewahrsam.
Für den guten Zweck
„Summertime“ hieß es im weitläufigen Klostergarten im Schatten der Apfelbäume und mit Blick auf das imposante Prämonstratenserkloster und das barocke Schatzkästlein der Klosterkirche. Ein mitreißender „Tsunami“ wohlklingender Rhythmen kündigte sich an. Die musikalischen Profis in Uniform in multinationaler Besetzung bezauberten nicht nur als Botschafter des „guten Tons“.
Auch der „gute Zweck“ kam in Form eines Benefizkonzertes zum Tragen. Durch den Klostergarten rauschte fortan eine musikalische Glanznummer nach der anderen. Melodischen Nebelschwaden folgten ausgewachsene musikalische Sommergewitter. Heiße Rhythmen aus Pop und Rock, Jazz und Swing fegten über die Besuchermassen.
Ein Hit nach dem anderen
Grenzenlos gut zelebrierte die Band betörende Weltmusik, die an die Komponisten und Musiker wie Glenn Miller, Count Basie, Max Greger, Joseph E. Winner, Joe Garland, George Gershwin und Irving Berlin erinnerte. Zu Ehren kam auch die Musik von Frederick Loewe. Gesangssolist Werner Willems bezauberte unter anderem mit dem Song „Almost Like Being in Love“. Mitreißend auch weitere Klassiker, etwa beim „Chattanooga Choo Choo“, bei „Feelings“ „Lullaby Of Birdland“ und „Im Getting Sentimental Over You“.
Ein Konzert mit höchsten Anforderungen an die Solisten und an die Band. Ein ständiger Flirt zwischen Posaunen, Trompeten und Saxophonen. Zwischendurch schellten Glocken, Schlagstäbe und Besen wirbelten.
Gelungenes Konzert
George Gershwins „S’Wonderful“ nutzte Elisabeth Fichtner, um auf den wohltätigen wundervollen Zweck des Konzerts hinzuweisen. Bei freiem Eintritt sollte das Konzert die Geldbeutel für gute Gaben öffnen. „Es gibt vieles auf den Weg zu bringen, da sind auch Spenden willkommen“.
Spendabel zeigte sich jedenfalls die Big Band mit Zugaben. Legendäre Klassiker wie der Jazz-Titel „In The Mood“, einem Glenn Miller-Sound, mussten sein. Der Schlussbeifall wollte nicht enden. Stehende Ovationen begleiteten die Akteure von der Bühne.







