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ARV Oberpfalz
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Eindrucksvolle Entdeckungsreise durch den Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Grafenwöhr. Mitglieder der DJK Pressath erkundeten mit über 40 Teilnehmern die Geschichte, Natur und Militärgeschichte hautnah.

Eindrucksvolle Entdeckungsreise durch den Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Gruppenbild vor dem Hubschrauber. Foto: Hans-Jürgen Sattler

Ein außergewöhnlicher Ausflug führte die Mitglieder und Freunde der DJK unter Führung der Skiabteilung mit dessen Abteilungsleiter Stefan Hermann am vergangenen Samstag auf ein ganz besonderes Terrain: Auf dem Programm stand eine umfassende Rundfahrt durch den US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

Der erlebnisreiche Tag nahm seinen Anfang am Kultur- und Militärmuseum in Grafenwöhr. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurden die Teilnehmer von zwei versierten Museumsführern sachkundig durch den militärhistorischen Teil der Ausstellung geleitet. Neben fundierten Einblicken in die Entstehung und Entwicklung des Ausbildungsareals veranschaulichten zahlreiche historische Exponate die bewegte Geschichte des Platzes. Auch die kultige Episode rund um den wohl berühmtesten US-Soldaten in Grafenwöhr – Elvis Presley – kam bei der Führung nicht zu kurz.

Spannende Geschichten aus dem Lagerleben

Nach einer Stärkung im kühlen Biergarten beim „Stichn“ in Grafenwöhr ging es gut gelaunt weiter „hinaus“ ins eigentliche Lager. Als ausgewiesener Experte übernahm Gerald Morgenstern die Führung und fesselte die Gruppe mit unzähligen Anekdoten und Hintergrundberichten. Ob Geschichten über Personen und Persönlichkeiten, bedeutende Veranstaltungen oder architektonische Wahrzeichen wie den berühmten Wasserturm – die Teilnehmer erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Militäreinrichtung.

Einsatzkräfte, spektakuläre Natur und verlassene Bunker

Zu den absoluten Höhepunkten des Tages zählte der Stopp am Militärflughafen. Dort besichtigte die DJK-Gruppe die Flugplatz-Feuerwehr mit Ihren Fahrzeugen und konnte sogar einen Rettungshubschrauber aus nächster Nähe ausgiebig inspizieren.

Die anschließende Weiterfahrt führte den Bus der Firma Göttel durch schattige Wälder, weitläufige Freiflächen, vorbei an aktiven Schießbahnen, naturbelassenen Bächen und idyllischen Weihern. Trotz der warmen Sommertemperaturen zeigte sich auch die heimische Fauna von ihrer besten Seite: Rotwild trat direkt aus dem Dickicht hervor, und am Himmel demonstrierte ein Seeadler seine eleganten Flugkünste. Zum krönenden Abschluss stand die Begehung einer verlassenen Bunkeranlage auf dem Programm, deren Dimensionen bei den Teilnehmern für großes Staunen sorgten.

Wie riesig das Areal tatsächlich ist, spiegelte sich nicht zuletzt in der gefahrenen Distanz wider: Allein auf dem Areal des Truppenübungsplatzes legte der Bus – gewohnt sicher gesteuert von DJK-Stamm-Fahrer Florian Keilwerth – an diesem Tag eine Strecke von beeindruckenden 88 Kilometern zurück. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Ein rundum gelungener Tag voller unvergesslicher Eindrucke.

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