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Erfolgreiche Feuertaufe für die neue Freiluft-Holzbühne in Bärnau

Bärnau. Ein rundum gelungener Kulturnachmittag lockte am Fronleichnamstag zahlreiche Besucher in den Garten des Gasthofs "Zur Post". Die Kulturinitiative hatte zum „Querbeet“-Festival geladen und präsentierte ein abwechslungsreiches Programm mit vier unterschiedlichen Bands.

Bärnau. Ein rundum gelungener Kulturnachmittag lockte am Fronleichnamstag zahlreiche Besucher in den Garten des Gasthofs "Zur Post". Die Kulturinitiative hatte zum „Querbeet“-Festival geladen und präsentierte ein abwechslungsreiches Programm mit vier unterschiedlichen Bands.
Neisteder Zoiglmusi mit Uli Sangl. Foto: Peter Gattaut

Erfolgreiche Feuertaufe für die neue Freiluft-Holzbühne in Bärnau

Die Erleichterung stand den Veranstaltern Uli Sangl und Peter Zettelmann ins Gesicht geschrieben. Das Wetter hielt, bedrohliche Wolken zogen glücklicherweise vorüber und gaben den Blick frei auf eine echte Premiere. Die neu errichtete Freiluft-Holzbühne feierte an diesem Nachmittag ihre erfolgreiche Feuertaufe.

Zünftiger Auftakt mit der Neisteder Zoiglmusi

Den stimmungsvollen Auftakt übernahm die „Neisteder Zoiglmusi“, bestehend aus Franz Harrer (Harmonika, Gesang), Reinhold Dobner (Gitarre, Gesang) und Uli Ertl (Bass, Saxophon). Nach der offiziellen Begrüßung durch Uli Sangl ließ es sich der Mitveranstalter nicht nehmen, die ersten beiden Songs, darunter die Hymne „Meine schöne Oberpfalz“, gesanglich selbst zu interpretieren. Das Repertoire des zünftigen Trios reichte von urigen Stücken wie „I bin a Steirer Bua“ oder „Du host ja an Rausch im Gsicht“ bis hin zu bekannten Evergreens wie „Aber Dich gibt’s nur einmal für mich“ oder dem Dauerbrenner von Rocco Granata „Marina“. Mit einem herzlichen „Prosit der Gemütlichkeit“ endete dieser witzige und rundum gelungene erste Auftritt.

Jazz-Trio „Standards and more“ begeistert in Bärnau

Im Anschluss wechselte die musikalische Stilrichtung hin zu anspruchsvollen, jazzigen Swing-Nummern. Die Formation „Standards and more“, besetzt mit Paul Groetsch, Jürgen Zahn und Hans Schmidkonz, überzeugte das Bärnauer Publikum mit herausragender musikalischer Qualität. Mit der klassischen Besetzung aus Saxophon, Gitarre und Bass erweckten die Musiker verschiedene Epochen des Jazz zu neuem Leben. Zum breit gefächerten Repertoire gehörten Klassiker wie „Bye Bye Blackbird“, „Mo’ Better Blues“ und der energiegeladene „Freedom Rider“ von Lee Morgan.

Als absolute Publikumslieblinge und „Abräumer“ des Tages entpuppte sich daraufhin die Band „Jara Milo“. Das Dreiergespann mit Uschi Sommer am Schlagzeug und Cajón, Stefan Sommer an der Gitarre und Blues-Harp sowie Altmeister Günter Hagn an der Gitarre interpretierte zeitlose Rock- und Bluesklassiker auf seine ganz eigene Art und Weise. Die Zuschauer zeigten sich restlos begeistert von Nummern wie „Route 66“ (Rolling Stones), „I’m on Fire“ (Bruce Springsteen) oder „The Joker“ (Steve Miller Band). Ein besonderes Highlight wartete bei dem Stones-Klassiker „Country Honk“. Hier holte sich die Band Verstärkung durch den Geiger Uwe Maas auf die Bühne, was vom Publikum mit großem Applaus honoriert wurde.

Trio Inkognito sorgt für furiosen Abschluss

„Last but not least“ gab das „Trio Inkognito“ Reiner Artmann (Akkordeon, Steirische Harmonika, Gesang), Gerald Bühring (Tuba, Taschenschlagzeug) und Thomas Kießling (Saxophon und Gesang) ihr Stelldichein. Die Musiker verzichteten jedoch bewusst auf die neue Holzbühne. Stattdessen platzierten sie sich mitten im Geschehen auf einer einfachen Biertischbank unmittelbar vor dem Publikum. Der furiose und augenzwinkernde Auftritt startete mit der Titelmelodie von „Pippi Langstrumpf“. Manch einer hatte bei Liedern wie „In einer kleinen Konditorei“ den Vergleich „Comedian Harmonists auf Bayerisch“ auf den Lippen. Aber auch bayerische Kultsongs wie „Paula“ von Haindling oder „Pfüati Gott Elisabeth“ von der Spider Murphy Gang durften in ihrem Programm nicht fehlen. „Wunderschön“, „sehr unterhaltsam“, „immer wieder gerne“ waren nur einige Kommentare eines begeisterten Publikums.

Jara Milo. Foto: Peter Gattaut
Jara-Milo-Drummerin Uschi Sommer und Ingrid Käsbauer. Foto: Peter Gattaut
Trio Inkognito. Foto: Peter Gattaut
Jara Milo mit Geiger Uwe Maas. Foto: Peter Gattaut
Standards and More. Foto: Peter Gattaut
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