Feierlaune bei der Kirwa in Flossenbürg

Feierlaune bei der Kirwa in Flossenbürg
Murphys Kirwa-Stammtisch, die Burglöwen Flossenbürg, der Burschenverein Flossenbürg, der FC-Bayern-Fanclub Flossenbürg und das Jugendgremium Flossenbürg können ein positives Fazit ziehen. Die „Flossenbürger Kirwa“ hat wieder gehalten, was sie versprochen hatte. „Es war wieder super, alle haben an einem Strang gezogen“, stellte Cheforganisator Peter „Murphy“ Gruber zufrieden und dankbar fest.
Lob für Engagement und reibungslose Kirwa-Organisation in Flossenbürg
Das großartige Engagement weiß auch Thomas Meiler sehr zu schätzen. „Es ist wie immer alles Hand in Hand gegangen,“ sprach der Bürgermeister von den engagierten Leistungen aller Mitorganisatoren und vielen Helfern.
Auch am Sonntag war eine volle „Hütte“ im und um das Festzelt angesagt. Blasmusik vom Feinsten – überwiegend aus dem Egerland, Böhmen oder Bayern – servierte zum Frühschoppen die „Flossenbürger Blaskapell’n“. Da hieß es schon mal „Wir sind Kinder von der Eger“, „Egerland Heimatland“ oder „Mondschein an der Eger“. Nicht fehlen durften weitere Klassiker wie die „Fuchsgraben-Polka“, die einfühlsamen Walzer „Rauschende Birken“ und „Böhmischer Wind“ oder „Auf der Vogelwiese“. Ernst Mosch ließ damit grüßen.
Losstand der Flossenbürger Kirwa: Alle Lose schnell vergriffen
Punkt 10 Uhr gab auch der TSV Flossenbürg den Startschuss beim längst traditionellen Losstand. Die Besucher wussten: Da gibt es viele schöne Preise zu gewinnen. Das Ergebnis: In nur einer halben Stunde waren alle Lose weg.
„Heute bleibt die Küche kalt“, war zur Mittagszeit angesagt. „Die Entenbraten waren nach kurzer Zeit ausverkauft“, meldete Christian Stahl vom FC-Bayern-Fanclub. „Und von den Schweinebraten sind auch nur noch ein paar übrig.“ Natürlich genossen die Gäste weitere Schmankerln vom Grill und andere Spezialitäten.
Familienprogramm der Flossenbürger Kirwa: Fahrgeschäfte und Spiele
Die Kinder kamen ebenfalls nicht zu kurz. Während die Jüngsten eine Fahrt auf dem Kinderkarussell drehten, stiegen die schon etwas älteren Mädchen und Jungen gerne mal auf die Schiffschaukel und genossen die Atmosphäre in ein paar Metern Höhe. Auch Spielsachen fanden immer wieder Abnehmer.
Kaffee und Kuchen gefällig? In dieser Hinsicht waren die Flossenbürger ebenfalls bestens gerüstet. Auch da war Musik vom Feinsten garantiert. Schließlich gingen die „Bockad’n“ ans Werk und zeigten sich gar nicht „bockad“. Im Gegenteil: Die drei Musiker heizten den Leuten am Nachmittag kräftig ein – ob volkstümlich oder mit bekannten Partyhits – und mischten sich auch gerne unter das Volk. Kein Wunder, dass Christian Stahl aufgrund der familiären Atmosphäre überzeugt war: „Die Flossenbürger Kirwa ist die schönste.“
Prominenz und Musik am Kirwa-Montag: Mittelberg-Muse und Hulzstoussboum
Und die ging am Montag in die Abschlussrunden. Wie an den anderen Tagen gab sich auch da Prominenz ein Stelldichein. „Die Kirchweih in Flossenbürg möchte ich nicht missen“, meinte etwa der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Oetzinger, der wie alle, darunter Bürgermeister aus den Nachbargemeinden, die prächtige Atmosphäre mit der „Mittelberg-Muse“ genoss. Das galt am Nachmittag auch beim Gastspiel der „Hulzstoussboum“. Sie feierten übrigens das zehnjährige Kirchweihjubiläum.
Alles hat einmal ein Ende, auch die „Flossenbürger Kirwa“. Zum Ausklang ging nochmals die Post ab, als am Abend bis in die Nacht hinein „DJ Paule“ bei der Zeltdisco heiße Scheiben auflegte.
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