Fischerfest in Neuhaus begeistert mit Alphornklängen

Fischerfest in Neuhaus begeistert mit Alphornklängen
Alphornklänge zum Fisch. Fischerfest in Neuhaus. Alle Jahre im Juni feiern die Fischerfreunde Neuhaus-Windischeschenbach e. V. zwei Tage lang. Im Hof der Zoiglstube Bahler in Neuhaus waren die Besucher eingeladen, Fischspezialitäten aus der Oberpfälzer Heimat, aber auch Speisen aus Seefischen zu genießen.
Ideales Festwetter und Musik am Samstag
Die Wetterprognosen für diese zwei Tage waren nicht einladend. Aber Petrus war wohlgesonnen, und so herrschte am Samstag ideales Festwetter. Die Kühle des Sonntagmorgens hielt viele Besucher zunächst ab. Beste Unterhaltung bot am Samstag der vereinseigene Musiker Hans Fischer. Gekonnt unterhielt er die Gäste und lud zum Mitsingen und -schunkeln ein. Am Abend gaben die „Lumpis“, eine Kult- und Spaßband, mit dem 1. Vorsitzenden des Fischervereins, Josef Albrecht, so richtig Gas und unterhielten bis zur Sperrstunde. Die jungen Fischer des Vereins hatten die Bar „Fisherfriends“ eingerichtet und mit den angebotenen sommerlichen Drinks genau den Bedürfnissen der Besucher entsprochen.
Alphornklänge am Sonntagvormittag locken Gäste an
Am Sonntagvormittag war dann wieder der „Stiftländer Alphornwahnsinn“ zu Gast. Mit typischen Alphornstücken wie „Allgäuer Alphornpolka“ oder „Am Lüner See“, aber auch klassisch mit dem „Triumphmarsch“ aus der Verdi-Oper Aida, spielte die Gruppe von vier Frauen und sechs Männern unter Leitung von Co-Dirigenten Peter Dotzauer zwar zunächst vor leeren Rängen, aber die Klänge lockten dann doch bis Mittag viele Gäste an.
Kulinarische Renner: Makrelen, Forellen und Karpfenburger
Kulinarische Renner waren wieder die auf Holzkohlefeuer gegrillten Makrelen, die frisch vor Ort geräucherten Forellen und auch der nach altem Vereinsrezept zubereitete Karpfenburger. Der Hunger der Gäste war ungebremst, und so musste Festleiter Martin Zetzl mehrmals Speisen nachordern. Selbst das Kuchenbuffet, das die Fischerfrauen angeboten hatten, wurde abgeräumt. Bis zum Beginn des Public Viewings waren alle Speisen ausverkauft. Vorsitzender Albrecht sparte zum Schluss nicht mit Lob für seine Fischerkameraden, die wieder Schwerstarbeit zum Wohle des Vereins geleistet hatten.
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