Förderverein Stadtbad bestätigt Forster und feiert 20 Jahre in Weiden

Förderverein Stadtbad bestätigt Forster und feiert 20 Jahre in Weiden
Die Mitglieder des Fördervereins „Freunde des Stadtbades e.V.“ bestätigten bei ihrer turnusmäßigen Jahreshauptversammlung den bisherigen Vorsitzenden Hans Forster erneut im Amt. Die Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Versammlung, die alle zwei Jahre stattfindet. Zudem blickte der Verein auf das vergangene Jahr zurück und informierte über aktuelle Entwicklungen rund um das Naturfreibad. Bei der Bildung des Wahlausschusses schlug Reinhold Wildenauer vor, gemeinsam mit Bürgermeister Stephan Gollwitzer die Wahlleitung zu übernehmen.
Neuwahlen und Rückblick beim Förderverein Stadtbad
Zum ersten Vorsitzenden wählten die Mitglieder erneut Hans Forster. Ihm steht weiterhin Hans-Jürgen Rudnik als zweiter Vorsitzender zur Seite. Die Aufgaben der Schatzmeisterin übernahm erneut Marina Kayser, während Katrin Sperrer als Schriftführerin bestätigt wurde. Als Beiräte fungieren künftig Sabine Zeidler, Inge Rudnik, Bernhard Czichon, Margaretha Czichon und Stefanie Sperrer. Die Kassenprüfung übernahmen Wilhelm Moser und Hannelore Leitmeier.
Im anschließenden Rechenschaftsbericht blickte Hans Forster auf die Aktivitäten des Vereins zurück. Ziel bleibe weiterhin, das Stadtbad möglichst naturnah zu erhalten. Bereits am 15. Mai habe man das Gelände aufgestaut und zur Saisonvorbereitung unter anderem zwei mobile Toiletten aufgestellt. Für den Sommer plante der Vorstand erneut das beliebte Familienfest.
Familienfest und Engagement im Stadtbad
Besonders erfreut zeigte sich Forster über die jüngste Rama-Dama-Aktion mit Schülerinnen und Schülern der Clausnitzer Schule. Auch das Familienfest im vergangenen August habe zahlreiche Besucher angezogen. Neben Grillangeboten, Dotsch, Kaffee und Kuchen sorgten Torwandschießen, Glücksrad und der Spielwagen des Stadtjugendrings mit Kinderschminken und weiteren Angeboten für Unterhaltung. Forster dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.
Die Schatzmeisterin Marina Kayser stellte anschließend den Kassenbericht vor. Trotz verschiedener Ausgaben befinde sich der Kassenstand weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Der Verein zählte aktuell 186 Mitglieder.
Finanzen geprüft und Vorstand entlastet
Wilhelm Moser berichtete über die durchgeführte Kassenprüfung. Dabei habe man eine einwandfreie Finanzverwaltung festgestellt. „Es wurde eine saubere und ordnungsgemäße Kassenführung festgestellt“, erklärte Moser. Die Kassenprüfer empfahlen daraufhin die Entlastung des Vorstands, die von der Versammlung ohne Gegenstimmen beschlossen wurde.
In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Stephan Gollwitzer das Stadtbad als „grüne Oase“ und als wichtigen Ort der Begegnung. „Dieser Ort muss gepflegt werden. Die vorgetragenen Wünsche nehme ich mit in den Stadtrat und werde sie dort erneut ansprechen“, sagte Gollwitzer.
Diskussion um Informationsschilder im Stadtbad
Diskutiert wurden auch die neu aufgestellten Informationsschilder auf dem Gelände. Einige Stadträte hielten diese für zu groß dimensioniert. Die Tafeln informieren über Hausordnung, Sicherheitsbestimmungen sowie die Standorte von Grillplatz, Erste-Hilfe-Einrichtungen und Nichtschwimmerbereich.
Über positive Entwicklungen berichtete auch der Vorsitzende des Kanuvereins, Marcus Rudnik. Er begrüßte die Fertigstellung des Kanu-Einstiegs sowie der Zugangsrampe zur Terrasse. Nachdem zunächst unterschiedliche Vorstellungen über die Ausführung bestanden hätten und die ursprünglich geplante Treppenanlage nicht den Anforderungen des Deutschen Kanu-Verbandes entsprochen habe, sei nun eine zufriedenstellende Lösung umgesetzt worden. Bedauerlich sei allerdings gewesen, dass die Stadt den Verein darüber nicht informiert habe.
Jubiläum: 20 Jahre Förderverein Stadtbad
Stefanie Sperrer erinnerte daran, dass der Förderverein in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiere. Eine Jubiläumsveranstaltung befinde sich bereits in Planung.
Zum Abschluss hob der Vorsitzende die große Bedeutung des Naturfreibades hervor. „Das Naturfreibad wird hervorragend angenommen, weil kein Eintritt verlangt wird und es von allen Menschen genutzt werden kann“, sagte Forster. Besonders Familien würden das auf konstant 28 Grad beheizte Kinderplanschbecken dankbar nutzen. Damit bestätige sich einmal mehr die Bedeutung des Stadtbades als frei zugänglicher Treffpunkt für die Bevölkerung.
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