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Frauenbund unterstützt Feuerwehr-Nachwuchs

Pressath. Im Rahmen einer Adventsandacht spendete der KDFB Pressath die Einnahmen aus den letzten Veranstaltungen.

Frauenbund unterstützt Feuerwehr-Nachwuchs

Über den Erfolg seiner ersten Veranstaltungen “nach Corona” freute sich nicht nur der Pressather Frauenbund: Aus den Veranstaltungseinnahmen empfingen die Pfarrgemeinde und die Kinder- und Jugendfeuerwehr großzügige Spenden. Foto: Bernhard Piegsa

Seit einem Jahr gibt es die Kinderfeuerwehr Pressath und ihr Erfolg ist auch ein gutes Vorzeichen für die Zukunft der „Erwachsenenwehr“: 25 Kinder von sechs bis 12 Jahren gehören der Gruppe zurzeit an. „Wir haben sogar eine Warteliste“, verriet Gruppen-Co-Betreuerin Lee-Ann Kagerer, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Patrick Büttner je eine 300-Euro-Spende des Katholischen Frauenbunds Pressath (KDFB) für die Kinder- und die Jugendfeuerwehr entgegennahm. „Aber mit unseren zurzeit fünf Gruppenbetreuern können wir nicht alle interessierten Kinder aufnehmen“, so Kagerer.

Über den Erfolg der Nachwuchsgruppen freute sich auch KDFB-Leitungsteamsprecherin Christine Pfeiffer, die die Spenden aus dem Erlös der gut besuchten diesjährigen Wein- und Glühweinfeste bei der Adventsfeier im Pfarrsaal übergab: „Wenn nichts Junges nachkommt, stirbt das Alte aus – das ist bei euch so wie bei uns.“

Patenschaft für Orgel-Pfeife

Aus den Einnahmen der Frauenbund-Kaffeestube spendete der KDFB 500 Euro an die Pfarrgemeinde als Dankeschön für die Nutzung des Saals zu Vereinsveranstaltungen: „Dieser Saal ist unsere Heimat und auch mir persönlich in den letzten Wochen zur zweiten Heimat geworden. Und natürlich vergessen wir nicht, dass diese ‚Heimat‘ unterhalten werden muss. Wasser, Strom und Heizung kosten auch hier immer mehr Geld.“

Für weitere 500 Euro übernahm die Gruppe die Patenschaft für eine Pfeife der renovierten Kirchenorgel. Stadtpfarrer Edmund Prechtl dankte für diese Spenden und kündigte an, dass die Orgel bis 31. Oktober 2023 fertiggestellt werden solle. Zu den Unterhaltskosten für den Pfarrsaal merkte er an, dass der Versorger den bisherigen Gasvertrag zum Jahresende gekündigt habe: „Mit dem neuen Vertrag verfünffachen sich die Kosten annähernd.“

Neuaufnahme und Adventsandacht

Neu in die Frauenbundgruppe aufgenommen wurde Angelika Walberer. Den Rahmen für die Spendenübergabe setzte die von Rosa Deglmann, Cilla Helm, Claudia Melchner, Christine Pfeiffer und Elisabeth Walberer gestaltete Adventsandacht. Das Motto dieser Andacht lautete: „Gott meint es gut mit uns – suchen wir die Sterne, die in unser Leben leuchten und uns Gottes Liebe erkennen lassen.“

Sterne als Symbol des Weihnachtsfriedens

Solche „Sterne“ seien insbesondere der Stern der Hoffnung, der die Zuversicht schenke, dass „die Dunkelheit nicht stärker sein wird als das Licht“, oder der Stern der Geduld, der ertragen helfe, dass „das Gute manchmal langsam wächst“. Andere Sterne verbreiteten „Lichter“ der Liebe, Güte oder Gelassenheit, des Mutes, Friedens oder Segens: „Gottes Kraft geht alle Wege mit.“ Dieses Bewusstsein solle die Menschen ermutigen, „Klagen zu hören und Not zu sehen, sich nicht abzufinden und einander Mut zu machen“.

Grammer Solar
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Die Sterne, die jeder der rund drei Dutzend Andachtsbesucher mitnehmen durfte, könnten die Wohnungen als Symbole des gottgeschenkten Weihnachtsfriedens schmücken und daran erinnern, wie wichtig es in der Festzeithektik sei, zur Ruhe zu kommen – allein oder in friedvoller Gemeinschaft mit lieben Menschen.

Vielleicht regten sie manche auch an, überlasteten, kranken, trauernden oder gleichgültigen Menschen ebenfalls durch eine Geste der Solidarität „einen Stern zu schenken“. Für sie richteten die Besucher Fürbitten an Gott. Musikalisch begleiteten Carola Meier, Gerda Rupprecht und Monika Stopfer die Andacht mit ihren Veeh-Harfen.