Frühlingsgruß mit Tradition – Maibäume in der Marktgemeinde Waldthurn
Frühlingsgruß mit Tradition – Maibäume in der Marktgemeinde Waldthurn
Spielberg: Präzision in luftiger Höhe
In Spielberg wurde der Maibaum wie gewohnt mit fachlicher Präzision in die Senkrechte gebracht. Zimmerermeister Karl Greiner und sein Sohn Johannes brachten mit Unterstützung eines Krans den Baum sicher in die Dorfmitte. Nun schmückt der Frühlingsbote das Ortsbild und erfreut mit seinem Anblick die Menschen an der Grenze zum Flosser Land. Für kulinarische Bratwurst – Köstlichkeiten sorgten Lukas und Albert Völkl. Das Highlight war natürlich die Bürgermeister – Abschiedstour von Ex – Bürgermeister Josef Beimler. Er war mit seinen Kollegen, Bürgermeister Georg Bocka, seinen bisherigen Stellvertretern Roman Bauer und Hans-Peter Reil gekommen, die Hulzstoussboum spielten mächtig auf. Der Spielberger Feuerwehr – Vorsitzende Thomas Schwab hatte für den Ehrenvorsitzenden Josef Beimler zusammen mit der Dorfsprecherin Petra Schwab ein kleines Geschenk parat.
Albersrieth: Ein Dorf packt gemeinsam an
In Albersrieth ist das Maibaumaufstellen keine Pflichtübung – hier wird es mit viel Kraft und Geselligkeit förmlich zelebriert.
Unter der Regie von Dorfchef Andreas Bodensteiner wuchteten zahlreiche Helfer das 34 Meter hohe Prachtexemplar, fachmännisch vermessen vom örtlichen Maibauaufstellkommando, bei untergehender Sonne in die Senkrechte. Gekommen ist der neue Baum aus dem Albersriether RechtlerholzDie anwesenden Dorfältesten nickten zufrieden.
Woppenrieth: Maßarbeit mit Eigenkonstruktion
Exakte Zahlen standen auch im Vordergrund in Woppenrieth: 28,30 Meter misst der von Hubert Prößl gestiftete „Zukunftsbaum“. Siegmund Beimler stellte ihn mithilfe seiner eigens entwickelten Aufstellvorrichtung sicher auf – unter Anleitung von Dorfsprecher Hans Prößl, Franz-Josef Beimler und Holzfachmann Rudi Prößl. Danach folgte der gemütliche Teil des Abends mit Lagerfeuer und geselligem Beisammensein.
Oberbernrieth: Der Höchste in der Region
Auf über 700 Metern Meereshöhe ragt der 29 Meter lange Maibaum von Oberbernrieth empor – wohl der höchstgelegene in der gesamten Fahrenbergregion. Die Feuerwehr Bernrieth, angeführt von Michel Wüst und Andy Gmeiner, stellte das Prachtstück am 1. Mai auf der Kannes-Wiesn auf.
Fazit:
Ob per Kran, Muskelkraft oder Eigenkonstruktion – der Maibaum lebt. In Waldthurn und seinen Ortsteilen ist der Frühling sichtbar geworden, getragen von Tradition, Gemeinschaft und Freude am Miteinander.














