FWU spendet 1.500 Euro an Vereine

FWU spendet 1.500 Euro an Vereine
Statt Geld in Wahlplakate zu investieren, wollten die Freien Wähler Umland e. V. Sulzbach-Rosenberg Vereine vor Ort unterstützen. Dieses Versprechen lösten sie bereits am 14. April ein.
Die Freien Wähler Umland e. V. hatten im Kommunalwahlkampf bewusst auf eigene Wahlplakate verzichtet. Das eingesparte Geld sollte nicht im eigenen Kreis bleiben, sondern lokalen Vereinen zugutekommen. Dieses Versprechen löste die FWU bereits am 14. April ein: Auf dem Firmengelände von EMS in Sulzbach-Rosenberg, das auch als „Hajek-Arena“ bekannt ist, übergab sie drei Spendenschecks über jeweils 500 Euro.
Das Geld ging an die Jugend des Technischen Hilfswerks Sulzbach-Rosenberg, an die Jugend der BRK-Wasserwacht Sulzbach-Rosenberg sowie an MEINE e. V. Mit den Spenden sollen Jugendarbeit, Ausbildung und ehrenamtliches Engagement gestärkt sowie Menschen in Not unterstützt werden.
Signal gegen die Plakatflut
Die FWU hatte sich im Wahlkampf bewusst dafür entschieden, die Stadt nicht zusätzlich mit Plakaten zu fluten. Stattdessen setzte die Wählervereinigung auf eine Infobroschüre, soziale Medien und den direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern. Damit wollte sie nach eigenen Angaben ein Zeichen gegen die vielerorts kritisierte Plakatflut setzen.
Bei der Spendenübergabe waren Vertreter der begünstigten Organisationen dabei. Für das THW Sulzbach-Rosenberg nahmen unter anderem die Jugendbetreuer Philipp und Paul Kessler sowie Ausbildungsbeauftragter Volker Schreier teil. Von der Wasserwacht Sulzbach-Rosenberg waren Stefanie Schöfl, Tim Saborowski und Alfons Ostler vor Ort. Auch Manfred und Christa Lilla als Vertreter von MEINE e. V. waren anwesend.
„Politik kann direkt etwas bewirken“
Für die FWU ist die Aktion ein Beispiel dafür, dass politische Entscheidungen konkrete Auswirkungen vor Ort haben können. Werner Müller, zweiter Vorstand, und Peter Böhm, erster Vorstand der FWU, betonten bei der Übergabe, dass der Verzicht auf Plakate nicht nur ein Signal gegen übermäßige Wahlwerbung gewesen sei. Es gehe auch darum, Verantwortung zu übernehmen und Vereine zu stärken, die wichtige Arbeit für die Stadtgemeinschaft leisten.
Ob der Verzicht auf Wahlplakate künftig auch andere Parteien und Wählergruppen zum Umdenken bringt, bleibt offen. Die FWU sieht sich in ihrem Kurs bestätigt und will das Thema weiter im Blick behalten.
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