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Politik will Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Vilseck verhindern

Vilseck. Regionale Politik berät über einen möglichen Abzug von US-Truppen und seine Folgen. Ziel ist, die Verlegung von 5.000 Soldaten der Stryker-Brigade zu verhindern, da Wirtschaft, Sicherheit und Miteinander betroffen wären.

Vilseck. Regionale Politik berät über einen möglichen Abzug von US-Truppen und seine Folgen. Ziel ist, die Verlegung von 5.000 Soldaten der Stryker-Brigade zu verhindern, da Wirtschaft, Sicherheit und Miteinander betroffen wären.
Foto: Landratsamt Amberg-Sulzbach

Politik will Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Vilseck verhindern

Am Dienstag trafen sich auf Einladung der Wahlkreisabgeordneten Susanne Hierl Landrat Richard Reisinger, Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz, Bundestagsabgeordneter David Mandrella und der Bürgermeister der Stadt Vilseck, Thorsten Grädler, um gemeinsam die Auswirkungen eines möglichen US-Truppenabzugs zu besprechen. Bei einer Sache waren sich alle einig: Die Verlegung von 5.000 Soldaten der Stryker-Brigade vom Standort Vilseck muss verhindert werden. Bisher ist der Truppenabzug nicht spruchreif.

Wirtschaftliche, sicherheitspolitische und gesellschaftliche Folgen

Der Abzug hätte massive wirtschaftliche Auswirkungen für die ganze Region. Es seien zudem große negative Folgen für die Sicherheitspolitik und für die NATO zu befürchten. Zudem wäre ein Abzug ein menschlicher Verlust, da die Amerikaner ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens vor Ort sind.

Politische Stimmen zum möglichen Truppenabzug der Stryker-Brigade

Susanne Hierl betonte die Bedeutung des gemeinsamen Austauschs: „Seit der Ankündigung durch Präsident Trump sehe ich es als meine Aufgabe an, als Bindeglied zwischen Bayern, dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Bundesebene zu fungieren. Gemeinsam mit den Kollegen aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik setze ich mich für das Verbleiben der Stryker-Brigade ein.“

Harald Schwartz hob hervor: „Neben den sicherheitspolitischen Argumenten steht für mich vor allem die enorme wirtschaftliche Bedeutung der US-Soldaten für Amberg-Sulzbach und vor allem für Vilseck im Vordergrund.“

Richard Reisinger machte nach dem Austausch deutlich: „In jedem Fall müssen wir gerüstet sein für einen Truppenabzug, sofern er kommt, und benötigen als Landkreis Amberg-Sulzbach die Unterstützung von Bund und Land, um den Verlust im Bereich Sicherheit und Wirtschaftskraft zu kompensieren.“

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