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OTH Amberg-Weiden
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Imkerfest begeistert Besucher in Eslarn

Eslarn. Beim Imkerfest am Lehrbienenstand lockten regionale Schmankerl, kalte Getränke und Blasmusik zahlreiche Besucher an. Von 14 bis 22 Uhr feierten Gäste aus Nah und Fern trotz Regenschauer gut gelaunt.

Eslarn. Beim Imkerfest am Lehrbienenstand lockten regionale Schmankerl, kalte Getränke und Blasmusik zahlreiche Besucher an. Von 14 bis 22 Uhr feierten Gäste aus Nah und Fern trotz Regenschauer gut gelaunt.
Beste Unterhaltung beim Imkerfest bot die Blaskapelle „Bockl-Blech“ aus Waidhaus. Foto: Karl Ziegler

Imkerfest begeistert Besucher in Eslarn

Der Imkerverein Eslarn e. V. lud am Sonntag zum traditionellen Imkerfest an den Lehrbienenstand zwischen Eslarn und der tschechischen Grenze ein. Von 14 bis 22 Uhr erwartete die Besucher ein abwechslungsreicher Nachmittag und Abend mit regionalen Spezialitäten, kühlen Getränken und stimmungsvoller Blasmusik. Die Mitglieder des Vereins um die Vorsitzende Manuela Forster und ihren Stellvertreter Johann Seibert hatten gemeinsam mit ihrem bewährten Arbeitsteam das Fest bestens vorbereitet.

Regenschauer lockt zahlreiche Gäste zum Lehrbienenstand

Nach einem zunächst eher ruhigen und schwülheißen Nachmittag sorgte über Eslarn ein Regenschauer für eine angenehme Abkühlung – und beim idyllisch gelegenen Lehrbienenstand gleichzeitig für einen deutlichen Besucherzustrom. Besonders freute sich die Vorsitzende über den Besuch von Reinhold Ziegler aus Kirchenthumbach, Kreisvorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Imker für den Landkreis Neustadt/WN und die Stadt Weiden. Der erfahrene Imker betreibt seit 37 Jahren mit großer Leidenschaft die Imkerei. Ebenso waren Abordnungen des Bienenzuchtvereins Weiden und Umgebung e. V. mit dem ersten Vorsitzenden Konstantin Andes sowie des Bienenzuchtvereins Waldthurn und Umgebung mit Vorsitzendem Matthias Weiß-Zimmermann vertreten.

Unter die Gäste mischten sich auch Eslarns Bürgermeister Thomas Kleber und Urlauber aus Leipzig. Besonders interessant war die Geschichte des gebürtigen Salzburgers, der der Liebe wegen in Leipzig geblieben ist. Beide schwärmten von ihren Heimatstädten, die trotz ihrer Unterschiede vor allem eines verbindet: ihre große musikalische Tradition. Während Salzburg als Geburtsstadt Mozarts weltbekannt ist, wirkten in Leipzig unter anderem Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Die kleine Biene „Bibi“ Ermer mit ihrer Mutter und Imker Eduard Forster. Foto: Karl Ziegler
Die Ortsvorsitzende Manuela Forster begrüßte die Imker aus Weiden und Waldthurn. Foto: Karl Ziegler

Blaskapelle Bockl-Blech sorgt für Stimmung

Musikalische Klänge gab es auch beim Imkerfest durch die Blaskapelle „Bockl-Blech“ aus Waidhaus. Die Formation mit Ludwig Greß und Jonas Schmid an den Tenorhörnern, Thomas Bayer an der Trompete, Tobias Fürtsch an der Tuba sowie dem musikalischen Leiter Philipp Bauriedl mit der steirischen Harmonika begeisterte nach dem Motto „Mit Volldampf voraus“ und bot mit alpenländischer, altbayerischer und böhmischer Blasmusik ein abwechslungsreiches Repertoire. Großen Anklang fanden unter anderem die Polka „Kannst du Knödel kochen“, aber auch Stimmungslieder wie „Hallo kleine Maus“ oder der Publikumsliebling „Beim Hirzinger“. Der Name „Bockl-Blech“ erinnert dabei an den legendären „Bockl“, den Zug der ehemaligen Bahnstrecke, auf deren Trasse heute der beliebte Bockl-Radweg verläuft. Nicht nur die Musik begeisterte die Besucher.

Als kleine Bienenmaus verkleidet zog die achtjährige Bibiane („Bibi“) Ermer gemeinsam mit ihrer Mutter viele Blicke auf sich. Mit großem Interesse lauschten beide den Ausführungen des leidenschaftlichen Imkers und Jägers Eduard Forster, der anschaulich über den Bienenbestand am Lehrbienenstand sowie die Honiggewinnung berichtete. In ihrem liebevoll gestalteten Bienenkostüm wirkte Bibiane wie eine kleine Bienenkönigin, die schützend über ihre Bienenvölker wacht.

Dank an Helferinnen und Helfer – Imkerfest 2026 im Fokus

Zum Abschluss des gelungenen Festes sprach die Vorsitzende Manuela Forster allen Gästen ihren herzlichen Dank für den Besuch aus. Ein besonderes Lob richtete sie an ihre zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfer – ihre „Menschen-Bienen“ –, die vor und hinter der Theke unermüdlich für einen reibungslosen Ablauf sowie die Versorgung der Besucher sorgten. Das Imkerfest 2026 erwies sich einmal mehr als geselliges Treffen für Naturfreunde, Imker und Musikliebhaber und unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung der Imkerei für Natur, Umwelt und Gemeinschaft.

Pflege Oberpfalz
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