Indianerabenteuer mit Pferden begeistert Kinder in Eslarn

Indianerabenteuer mit Pferden begeistert Kinder in Eslarn
Ein spannendes Abenteuer erwartete die Pferde- und Indianerfans beim Kinderferienprogramm. Unter dem Motto „Treffpunkt Pferd – Indianerabenteuer“ trafen sich die Kinder auf der Dainsn Ranch von Josef Kleber an der Roßtränker Straße. Dort wartete ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Ponys, Indianerspielen, Geschicklichkeitsübungen und jeder Menge Spaß auf die Kinder. Die Leitung des humorvollen Indianerabenteuers übernahm Andrea Stefinger vom Remmerer-Hof aus Moosbach. Die ausgebildete pädagogische Reittherapeutin für Kinder betreibt in Moosbach mit vielfältigen Angeboten selbst einen Pferdehof und ist seit ihrer Kindheit eng mit Pferden verbunden. Unterstützt wurde sie von ihrer Tochter Katharina. Als „flüsternder Büffel“ führte Andrea Stefinger den kleinen Indianerstamm durch den Nachmittag.
Indianernamen, Basteln und Ponys vorbereiten
Zu Beginn durften die Kinder durch das Ziehen von Karten ihren persönlichen Indianernamen wählen. So entstanden Namen wie „Stille Wolke“ oder „Fließendes Gras“. Anschließend bastelten die Teilnehmer Stirnbänder, auf denen ihre neuen Indianernamen Platz fanden. Auf diese Weise lernten sich die Kinder spielerisch kennen und konnten ganz in ihre Indianerrolle eintauchen.
Auch die Ponys wurden gemeinsam für den bevorstehenden Wettkampf vorbereitet. Die Kinder durften die Tiere bunt bemalen und mit Federn schmücken. Mit dabei waren unter anderem die Haflingerstute Kira und das Welshpony Laura. Die Pferde sind Stefingers eigene Tiere, gut ausgebildet, brav und zuverlässig und an den Umgang mit Kindern gewöhnt.
Parcours, Pfeil und Bogen sowie Reiten
Beim anschließenden Indianerparcours waren Speerwerfen, und Pfeil- und Bogenschießen gefragt. Bei verschiedenen Geschicklichkeitsübungen konnten die Kinder ihren Mut, ihre Koordination und ihr Geschick unter Beweis stellen. Auch einige Runden auf dem Pferderücken gehörten zum Programm. Ausgestattet mit einem Helm durften die jungen Teilnehmer dabei auch selbst einige Erfahrungen auf dem Pferd sammeln. Besonders das Schießen mit Pfeil und Bogen auf dem Pferd machte den Nachwuchsindianerinnen sichtlich großen Spaß. Für jede erfolgreich bewältigte Station erhielten die Kinder eine Feder für ihr Indianerstirnband – sozusagen eine kleine Trophäe für die gemeisterte Aufgabe. Einen einzelnen Sieger gab es jedoch nicht.
„In der Gemeinschaft waren alle Sieger“, lautete die Botschaft des Nachmittags. Denn beim gemeinsamen Bewältigen der Aufgaben erfuhren die Kinder, wie wichtig gegenseitige Hilfe und Teamarbeit sind. „Pferd und Reiter und das führende Kind werden zu einer Einheit – allein schafft man vieles nicht“, erklärte Stefinger.
Gemeinschaft und pädagogische Ziele
Neben dem Spaß mit den Pferden standen deshalb auch pädagogische Ziele im Mittelpunkt. Die Kinder trainierten spielerisch ihre Geschicklichkeit und Koordination, stärkten ihr Selbstbewusstsein und lernten gleichzeitig, ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen besser einzuschätzen. Auch Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist wurden gefördert.
Brotzeit, Kreativität und positives Fazit
Nach den spannenden Wettkämpfen gab es zunächst eine gemeinsame Brotzeit. Aufgrund der Sommerhitze fanden hauptsächlich immer wieder Trinkpausen statt. Abschließend konnten die Kinder noch kreativ werden und ein Indianersäckchen oder ein persönliches indianisches Schutzamulett als Erinnerung an den erlebnisreichen Ferientag basteln.
Das Resümee fiel durchweg positiv aus: Den Kindern machte das Indianerabenteuer sichtlich Freude. Mit Begeisterung stellten sie sich den verschiedenen Herausforderungen und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen im Umgang mit den Pferden und im Miteinander.
Besonders gefallen hatten den Kindern das Miteinander mit den Pferden und die spannenden Herausforderungen in der Rolle als Indianer. Andrea Stefinger freute sich besonders, gemeinsam mit dem Stallbesitzer Josef Kleber auf Wunsch der Gemeinde einen besonderen Nachmittag auf dem Reiterhof anbieten zu können.
Kosten und Organisation des Angebots
Gleichzeitig wies sie im Kontext der Unkostenpauschale darauf hin, dass die Durchführung eines solchen Angebots mit Kosten verbunden ist. Unter anderem müssen Versicherungen für die Kinder und Pferde abgeschlossen sowie Getränke, Speisen und Bastelmaterial finanziert werden. „Hinter dem Angebot steht kein Verein, sondern ein privater Reiterhof“, begründete Andrea Stefinger.
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