Weidener Hochzeitswochen
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Kontinuität und Engagement: Neuwahlen und Jahresrückblick bei der Feuerwehr Kaltenbrunn

Kaltenbrunn. Kaltenbrunner Feuerwehr befindet sich in weiterhin in besten Händen. Sowohl Kommandant Alexander Kummer als auch Vorsitzender Thomas Gmeiner erhalten einen klaren Führungsauftrag. Kummer hat zwei neue Stellvertreter.

Kontinuität und Engagement: Neuwahlen und Jahresrückblick bei der Feuerwehr Kaltenbrunn

Das Führungsteam der Marktfeuerwehr mit (sitzend von links) Thomas Gmeiner, Alexander Kummer, Alexander Fischer, Matthias Koppmann. Dahinter der Verwaltungsrat. Ihnen gratulierten Kreisbrandrat Marco Saller (sitzend rechts), KBM Gerald Wölfl und 3. Bürgermeister Thomas Schönberger (hinten 1.und 8. V. li.) Foto: S. Bock

Wenige Veränderungen brachten die Neuwahlen bei den Aktiven (Amtszeit sechs Jahre) als auch beim Feuerwehrverein (drei Jahre). Die Dienstversammlung im vollen Vereinslokal „Posthorn“ leitete am Dreikönigstag nach der Segensüberbringung der Sternsinger Bürgermeister Ludwig Biller.

Die geheime, zeitaufwendige Einzelabstimmung ergab für Kommandant Alexander Kummer ein einstimmiges Votum. Neuer erster Stellvertreter ist Alexander Fischer. Der Dürnaster Matthias Koppmann setzte sich bei der Wahl des zweiten Stellvertreters gegen Mitbewerber Tobias Ludwig durch. Bestätigt wurden Vorsitzender Thomas Gmeiner, Stellvertreter Erwin Tafelmeyer, Schriftführer Georg Tafelmeyer und Kassenverwalterin Stephanie Wölfl. Beisitzer sind Felix Dippl, Matthias Köstler, Katrin Büttner und neu Celine Speth sowie für Dürnast Stefanie Thiede. Revisoren bleiben Kurt Häusler und Hermann Neubauer.

In seinem 30. Amtsjahr führte Kommandant Alexander Kummer 63 Einsätze mit allein 44 technischen Hilfeleistungen, davon 10 Verkehrsunfälle, sowie neun Brandeinsätze vor Augen. Dabei hatten 840 Dienstleistende 1004 Stunden erbracht. Leider war auch ein Todesopfer bei einem Unfall zwischen Dürnast und Thansüß zu beklagen. Ein Feuerwehrmann wurde bei einem Einsatz verletzt.

Ein Rückblick auf Ausbildung, Einsatz und Anerkennung

Gute Voraussetzungen zur Bewältigung der zunehmend komplexeren Aufgaben hätten 43 von unverändert 51 Aktiven, davon 10 Frauen, durch erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Lehrgängen geschaffen. 22 der 25 ausgebildeten Atemschutzträger besuchten die Übungsanlage in Neuhaus. Für die Einsatzzeit von 31,3 Stunden waren 60 Flaschenfüllungen notwendig. Kummer erwähnte auch zwei Leistungsprüfungen, Zugübungen mit Freihung und Mantel sowie die Brandschutzerziehung in der Grundschule.

Zur Feuerwehrfrau wurde Lara Weidner ernannt. Das Dienstaltersabzeichen für 20 Jahre erhielten Löschmeister Matthias Koppmann, ebenso Kevin Deese, Sandro Fehlner und Patrick Galbraith mit Ernennung zum Hauptfeuerwehrmann, für 30 Jahre Georg Tafelmeyer und Thomas Gmeiner, Letzterer mit der Ernennung zum Hauptlöschmeister.

Vielfältige Herausforderungen und Gemeinschaftsgeist

„Auch nicht geplante Ausgaben haben uns 2023 überrascht“, sagte Kummer. Für den Ölabscheider und die Erneuerung der Heizungsanlage waren 10.000 Euro erforderlich. Erst im Juni wird der neue Stromerzeuger für den Rollwagen Wasserschaden erwartet. Die Bauvoranfrage für den Gerätehausneubau liege momentan beim Landratsamt. Weil der Kindergartenneubau in Kaltenbrunn priorisiert werde, wolle man die Zeit nutzen, die Planung voranzutreiben. Laut Jugendwart Alex Fischer war der Wissenstest mit dem Thema „Persönliche Schutzausrüstung und Unfallverhütungsvorschriften“ ein wichtiger Baustein der Ausbildung. Des Weiteren nahmen vier Jugendliche am neu eingeführten NEW-Cup mit Erfolg teil.

WITRON – Schnuppertage
WITRON – Schnuppertage

Als neue von jetzt 185 Mitgliedern begrüßte Vorsitzender Thomas Gmeiner Sina Wölfl, Sarah Ermer und Sabrina Gräf. Gmeiner brachte das Gesellige im Vereinsjahr mit Starkbierfest, Johannisfeuer, Sommerfest und Kameradschaftsabend in Erinnerung. So konnte Stephanie Wölfl nach den Defiziten in den letzten beiden Jahren wieder ein stattliches Plus ausweisen. Neben dem Nikolausdienst übernahm die Wehr bei der Marktweihnacht die Würstlbude. Zudem wurden elf Festbesuche absolviert. Gmeiner ist es ein Anliegen, „dass die Mithilfe bei Veranstaltungen wieder besser wird.“

Beeindruckt vom Bericht des dienstältesten Kommandanten im Landkreis zeigte sich Kreisbrandrat Marco Saller. Er wünschte den Führungsleuten viel Schaffenskraft, weil neue Herausforderungen zu stemmen seien. Dritter Bürgermeister Thomas Schönberger dankte den Ehrenamtlichen auch für ihren gesellschaftlichen Beitrag.