VR Nopf
VR Nopf

Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 in der Regionalbibliothek

Weiden. Der Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 sorgte in der Regionalbibliothek Weiden für Spannung. Elf Sechstklässlerinnen und Sechstklässler traten mit Lieblingsbüchern gegeneinander an.

Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 in der Regionalbibliothek

Vorlesewettbewerbs Kreisentscheid 2026
Die Teilnehmenden des Vorlesewettbewerbs Kreisentscheid 2026 mit Jury und Ehrengästen in der Regionalbibliothek Weiden. Foto: Regionalbibliothek Weiden

Der Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 brachte am Dienstagnachmittag junge Bücherfans in der Regionalbibliothek Weiden zusammen. Im Saal der Bibliothek trafen sich die besten Vorleserinnen und Vorleser aus der Stadt Weiden und dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen hatten sich zuvor an ihren Schulen durchgesetzt und durften nun auf regionaler Ebene antreten. Entsprechend groß war die Spannung im Publikum.

Begeisterung für Bücher im Mittelpunkt

Schon vor Beginn war klar, dass es beim Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 nicht nur um Platzierungen ging. Vielmehr stand die Begeisterung für Bücher im Mittelpunkt. Eltern, Geschwister, Lehrkräfte und Freunde füllten die Reihen und unterstützten die Teilnehmenden mit aufmunternden Blicken. Begrüßt wurden die Gäste von Ruth Neumann, die gemeinsam mit Katja Sauermann die Regionalbibliothek leitet. Sie unterstrich die große Bedeutung des Wettbewerbs für die Leseförderung und den Ansporn zum Lesen. Als besonderen Gast begrüßte sie Sabine Guhl, Leiterin des Kulturamts Weiden und ehemalige Chefin der Regionalbibliothek.

Starke Beteiligung aus Schulen der Region

Am Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 beteiligten sich zahlreiche Schulen aus Weiden und dem Umland. Vertreten waren unter anderem das Augustinus-Gymnasium Weiden, das Elly-Heuss-Gymnasium, das Kepler-Gymnasium sowie die beiden Realschulen. Auch Mittelschulen aus Weiden (Max-Reger-Mittelschule, Pestalozzi-Mittelschule), Pleystein, Vohenstrauß und Weiherhammer schickten ihre Schulsiegerinnen und Schulsieger ins Rennen. Damit spiegelte der Wettbewerb die große Bandbreite der regionalen Schullandschaft wider.

Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, des Buchhandels und des Schulamtes zusammen. Ihre Aufgabe war es, Lesetechnik, Textverständnis und Ausdruck zu bewerten. Dabei achteten die Jurymitglieder besonders auf Betonung, Lesetempo und die Fähigkeit, das Publikum mitzunehmen. Diese Kriterien spielen beim Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 eine entscheidende Rolle.

Prominente Unterstützung und klare Worte

Eröffnet wurde der Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 von Oberbürgermeister Jens Meyer. Als Stadtoberhaupt ließ er es sich nicht nehmen, persönlich einige Worte an die Teilnehmenden zu richten. Er betonte die zentrale Bedeutung der Lesekompetenz für das gesamte Leben. Lesen eröffne neue Welten und sei Voraussetzung für gesellschaftliche und politische Teilhabe. Auch Stadtrat Dr. Matthias Holl verfolgte den Wettbewerb als Vertreter der Stadtratsfraktionen.

Durch den Nachmittag führte souverän Corinna Dietz, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek der Regionalbibliothek Weiden. Mit viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung sorgte sie für einen reibungslosen Ablauf. So konnten sich die jungen Vorleserinnen und Vorleser ganz auf ihre Texte konzentrieren und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Zoigltermine
Zoigltermine

Vorbereitete Texte und unbekannter Fremdtext

Der Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 bestand aus mehreren Runden. Zunächst lasen die Teilnehmenden aus selbst gewählten Büchern vor. Die Auswahl reichte von spannenden Abenteuern bis hin zu humorvollen Geschichten. In einer zweiten Runde mussten die Kinder einen ihnen unbekannten Fremdtext meistern. Vorgelesen wurde aus „Ganz ehrlich? – Felix und das wahre Leben“ von Klaus-Peter Wolf. Traditionell gibt diese Runde einen guten Hinweis auf die spätere die Platzierung.

Nach einer Beratungspause zog sich die Jury zur Auswertung zurück. Die Anspannung im Saal war deutlich zu spüren. Schließlich folgte die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Ergebnisse. Den ersten Platz sicherte sich Eliah Dütsch vom Augustinus-Gymnasium Weiden. Mit seinem Auszug aus „Percy Jackson – Der Kelch der Götter“ von Rick Riordan überzeugte er durch seinen gelungenen Vortrag.

Podestplätze und Ausblick auf Berlin

Den zweiten Platz beim Vorlesewettbewerb Kreisentscheid 2026 belegte Kerstin Preißer vom Kepler-Gymnasium. Ihr Buchfavorit war „Willkommen bei den Grauses – Wer ist schon normal?“ von Sabine Bohlmann. Auf Rang drei landete Amelie Sailer von der Pestalozzi-Mittelschule mit „Die fliegende Schule der Abenteurer – Die Geister des verbotenen Tals“ von THiLO. Spannend: Der Autor wird 2026 auch Gast bei den Weidener Literaturtagen sein.

Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld – Ziemlich neben der Spur“ von Marie Hüttner.

Für den Sieger geht es nun weiter zum Bezirksentscheid. Die weiteren Etappen führen über die Landesebene bis zum Bundesfinale im Juni 2026 in Berlin.