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Trauer in Eslarn um Frauenbund-Schatzmeisterin Ingrid Höllerl

Eslarn. Die Gemeinde trauert um Ingrid Höllerl, langjährigen Schatzmeisterin des Katholischen Frauenbundes, die mit 72 Jahren verstarb. Viele Trauergäste würdigten das Wirken; Spenden gehen an die Palliativstation in Weiden.

Eslarn. Die Gemeinde trauert um Ingrid Höllerl, langjährigen Schatzmeisterin des Katholischen Frauenbundes, die mit 72 Jahren verstarb. Viele Trauergäste würdigten das Wirken; Spenden gehen an die Palliativstation in Weiden.
Die Schatzmeisterin des katholischen Frauenbundes, Ingrid Höllerl, verstarb mit 72 Jahren. Foto: Karl Ziegler

Trauer in Eslarn um Frauenbund-Schatzmeisterin Ingrid Höllerl

„Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.“ Mit diesem Zitat von Franz von Assisi begann die Abschiedsstunde für eine Frau, die das Gemeindeleben in Eslarn über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt hat. Am 22. Januar verstarb Ingrid Höllerl im Alter von 72 Jahren. Die überwältigende Anzahl an Trauergästen, die sie nach dem Sterbegottesdienst in der Pfarrkirche auf ihrem letzten Weg zum Friedhof begleiteten, war ein tiefes Zeugnis der Wertschätzung und Beliebtheit, deren sie in der gesamten Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach und weit darüber hinaus genoss.

Ein Leben für die Familie und den Glauben

Ingrid Höllerl, geborene Rauch, kam am 27. Februar 1953 in Eslarn zur Welt. Aus ihrer mit Hans Höllerl am 20. Juli 1974 geschlossenen Ehe ging Tochter Silke hervor. Ihr ganzer Stolz galt zeitlebens ihren drei Enkelsöhnen Tim, Luca und Leon, die ihren Alltag bereicherten. Neben ihrer familiären Hingabe war sie fest im Glauben verwurzelt. „Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben, in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück“ – dieser Leitsatz prägte ihr Handeln. Privat liebte die Eslarnerin die Geselligkeit, das Spazierengehen und das Radfahren.

Der „Motor“ des Frauenbundes

Besonders hervorzuheben ist ihr unermüdliches Engagement für den Katholischen Frauenbund (KDFB). Seit ihrem Eintritt im Jahr 1997 war sie die treibende Kraft im Vorstandsteam. Von 2001 bis 2009 und erneut ab 2013 bekleidete sie mit großer Zuverlässigkeit das Amt der Schatzmeisterin sowie das der Beisitzerin. Die Vorstandschaft würdigte sie als „Motor“, der stets neue Ideen einbrachte und mit Tatkraft Projekte vorantrieb. Ein besonderer Moment der Freude war für sie, als ihre Tochter Silke Singer im vergangenen Jahr den Vorsitz des Frauenbundes übernahm und somit die Familientradition fortführte.

Abschied und bleibende Erinnerung

Während ihres Wirkens als geistliche Beiräte lobten der Pfarrer Erwin Bauer i. R. in der Pfarrei Eslarn sowie aktuell Pfarrer Udo Klösel mit Pfarrvikar Basil in der neu gegründeten Pfarreiengemeinschaft die ehrenamtlichen Leistungen von Ingrid Höllerl. Mit trostreichen Worten für die Hinterbliebenen betonte Pfarrer Klösel die Hoffnung auf ein Wiedersehen und die Geborgenheit bei Gott. Anstatt Blumenschmuck bat die Familie im Sinne der Verstorbenen um Spenden für die Palliativstation am Klinikum Weiden, um deren wertvolle Arbeit zu unterstützen. Mit Ingrid Höllerl verliert Eslarn einen warmherzigen Menschen und eine engagierte Mitstreiterin. Ihr Streben nach Gerechtigkeit und ihr fleißiges Wirken werden der Pfarrgemeinde als leuchtendes Vorbild in Erinnerung bleiben.

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