Kraftort der Geselligkeit beim Bürgerfest in Schlammersdorf

Kraftort der Geselligkeit beim Bürgerfest in Schlammersdorf
Schlammersdorfer Bürgerfest: ein Kraftort der Geselligkeit. Eine kleine Gemeinde und doch ganz groß, wenn es um Feiern geht: Die Schlammersdorfer verstehen es, zur rechten Zeit die Seele baumeln zu lassen.
Geselligkeit beim Bürgerfest in Schlammersdorf
Setz di her, hieß es am Sonntag an den vielen Biertischen rund um das Bürgerhaus. „Zamruckn“ war vor allem in den Abendstunden im Festzelt zu den mitreißenden Rhythmen der Dießfurter Blaskapelle angesagt. Das Feierareal am Bürgerhaus wurde zu einer Tankstelle des Frohsinns. Das Dorf feiert alle zwei Jahre Bürgerfest. Für die Kommune, die Vereine als Mitorganisatoren und die Bevölkerung ist es das Fest aller Feste mit einer besonderen Ausstrahlung. Ein Fest mit viel Lebensfreude, mit vielen kulinarischen Glücksmomenten und mit flüssigen Kraftspendern aus dem örtlichen Brauhaus.
„Mit Euch gemeinsam feiern“, so der Leitgedanke des Bürgertreffs, vereinigte ein ganzes Bündel an großen „F’s“. Festgottesdienst und geselliger Frühschoppen, ein abwechslungsreiches Festprogramm und ein stimmungsvolles Finale waren kennzeichnend für ein Fest der Freude, dem auch Pfarrer Adrian nach der Festmesse ein gutes Gelingen im Sinne des Gemeinschaftsdenkens wünschte. „Wir brauchen viele Bewährungshelfer und Barmherzigkeit statt großer Worte.“ An diese Symbiose erinnerte auch Bürgermeister Johannes Schmid bei seinem Wunsch nach viel Frohsinn und dem Dank an die vielen zupackenden Gemeindebürger.
Frühschoppen, Grillstand und kulinarische Vielfalt
Schon beim Frühschoppen, musikalisch untermalt vom Ernstfelder Ensemble der „Zammgwürfelten“, hieß es „Hoch die Gläser“. Nach den flüssigen Appetitanregern lockten die Wege zum gemeinsamen Grillstand von CSU, UWG und VdK im Schichtbetrieb, zu den Fischsemmeln des Schützenvereins und zum Schweinebraten oder zum großen Salatteller bei der Feuerwehr.
Ein kulinarisches Vergnügen zum Kräftesammeln für das fulminante Unterhaltungsprogramm am Nachmittag und in den Abendstunden, mit dem Ziel, das Verbindende einer Gemeinschaft zu demonstrieren. Eine Vorgabe, die sich schon beim sogenannten Fußball-Lebend-Kicker-Turnier zu einem der vielen Höhepunkte des Festgeschehens entwickelte. Die Besuchermassen fesselte der sportliche und freundschaftliche Wettstreit von insgesamt zehn Teams mit schillernden Namen in der elf mal sieben Meter großen Kunststoffarena. Eine „Fetzn Gaudi“ mit dem Einsatz aller Körperteile außer Händen und Armen. Dem stellten sich außer Konkurrenz in einem Einlagenspiel auch die Mannschaften von CSU und UWG.
Turnier, Musik und Zaubershow begeistern Besucher
Zudem belebten das Fest weitere Events. Singend und tanzend begeisterten neun kleine Musikmäuse der musikalischen Früherziehung unter Anleitung von Rebecca Fürst das Publikum. Begeisterungsstürme gab es beim funkelnden Auftritt der Fancy Rockers und auch die magischen Künste von Zauberer Marius Koslowski ließen das vermeintlich Unmögliche real erscheinen. Zum Festprogramm gehörte auch eine Ausstellung der lokalen Künstlerin Urban im Sitzungsraum des Bürgerhauses. Zu bestaunen gab es zudem eine Bierfilzel-Sammlung. Groß waren die Gewinnchancen einer Tombola und lukrativ die Preise, gespendet von örtlichen Betrieben. Im Feuerwehrhaus lockten derweil die Köstlichkeiten am Torten- und Kuchenbuffet des Katholischen Frauenbundes, zubereitet in den Zuckerbäckerküchen des Dorfes.
„Gerstensaft, marsch!“ hieß es dann noch einmal zum abendlichen Finale mit dem unverwechselbaren Sound der Musikkapelle Dießfurt. In die Welle der guten Laune eingebettet endete das stimmungsvolle Bürgerfestvergnügen mit der Verlosung des Maibaums und mit der Mannschaftsehrung der „Lebend-Kicker“.
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