Kreuzbergfest lockt mit Gottesdienst und Markt nach Pleystein

Kreuzbergfest lockt mit Gottesdienst und Markt nach Pleystein
Die Stadt und die Katholische Pfarrei Pleystein haben am Sonntag wieder zum Kreuzbergfest eingeladen. Der Festgottesdienst auf dem Kreuzbergplateau war trotz der zunächst morgendlichen Kühle sehr gut besucht. Auf dem Marktplatz boten rund 30 Fieranten ihre Artikel an.
Kreuzbergfest Pleystein: Ablauf und Mitwirkende
Das sonntägliche Kreuzbergfest beginnt mit dem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Auf eine Prozession von der Stadtpfarrkirche hinaus auf den Kreuzberg wird seit einigen Jahren verzichtet.
Gemeinsam mit Pater Thomas Mühlberger feierte Kaplan Bastian Neumann, Roding, den Festgottesdienst. Der Männergesangverein 1895 Pleystein und eine Bläsergruppe der Stadtkapelle Pleystein umrahmten den Gottesdienst. Pater Thomas Mühlberger zeigte sich erfreut, dass Kaplan Bastian Neumann andere Verpflichtungen zurückgestellt und den Weg nach Pleystein gefunden habe. Aber das Kreuzbergfest hatte noch eine Besonderheit: Pleysteins neuer Erster Bürgermeister Werner Rieß saß mit seiner Partnerin zum ersten Mal in der ersten Reihe.
Predigt und Botschaft zur Auferstehung
Kaplan Bastian Neumann räumte zu Beginn seiner Ansprache ein, noch nie in Pleystein gewesen zu sein. „Hier ist es schön, es lässt sich einigermaßen aushalten“, meinte der Kaplan und rechnet fest damit, irgendwann in der Zukunft wieder am Kreuzberg sein zu können. Beim heutigen Kreuzbergfest richtet sich der Blick aller auf das Kreuz und Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist. Doch Jesus Christus habe mit seiner Auferstehung sogar den Tod besiegt. In der Kreuzbergkirche sei im Deckengemälde sogar die Auferstehung Jesu Christi sichtbar geworden, sagte der Kaplan. Mit dem heiligen Kreuz verbunden sei aber auch immer das leere Grab. Die Apostel seien wahre Kronzeugen dafür, dass die Auferstehung wirklich stattgefunden habe.
Auf dem Pleysteiner Marktplatz boten rund 30 Fieranten ihre Artikel an. Geldbörsen, Hosengürtel, aber auch bunte Sommerkleider für die Damen gab es in Hülle und Fülle. Selbstverständlich fehlten die Spielsachen für Kinder nicht. Wer den Blick auf das kulinarische Angebot richtete, wurde ebenfalls nicht enttäuscht, erst recht nicht diejenigen, die sich diesen Tag noch echt versüßen wollten.
Standkonzert und Museumsflohmarkt in Pleystein
Die Pleysteiner Stadtkapelle lud nach dem Mittagessen zum Standkonzert ein. Die bunte Gasse durch die Stände füllte sich trotz der immer weiter steigenden Temperaturen; manch ein Thermometer zeigte stolze 28 Grad an. Da bot sich der Museumsflohmarkt im ehemaligen Kaufhaus Schopper als Erholungsort regelrecht an. Im Angebot des Flohmarktes konnte jeder etwas finden, weil dazu auch die absolut fairen Preise passten.













