OTH Amberg-Weiden
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Manöver von Bundeswehr und US-Armee im Landkreis Schwandorf

Schwandorf. In den kommenden Wochen üben Bundeswehr und US-Armee, teils nachts und mit Manövermunition. Vom 16. bis 23. Februar 2026 marschieren Soldaten zwischen Grafenwöhr und Hohenfels, vor allem im Wald; Vorsicht ist geboten.

Schwandorf. In den kommenden Wochen üben Bundeswehr und US-Armee, teils nachts und mit Manövermunition. Vom 16. bis 23. Februar 2026 marschieren Soldaten zwischen Grafenwöhr und Hohenfels, vor allem im Wald; Vorsicht ist geboten.
Foto: OberpfalzECHO/David Trott

Manöver von Bundeswehr und US-Armee im Landkreis Schwandorf

Bundeswehr und US-Streitkräfte melden Manövertätigkeiten. Sowohl die US-Armee als auch die Bundeswehr führen in den kommenden Wochen Übungen für den Ernstfall im Landkreis Schwandorf durch. Die Übungen umfassen Truppenmärsche, aber auch Manöver und finden sowohl im freien Gelände als auch in Kasernen und auf Truppenübungsplätzen statt. Die Manöver können auch nachts durchgeführt werden, und es kann zum Einsatz von Manövermunition kommen.

Da auch Fahrzeuge in der Regel mit geringen Geschwindigkeiten und schlechter Beleuchtung unterwegs sind, ist während der Übungszeit entsprechende Vorsicht geboten. Die genauen Manöverorte sind in den Amtsblättern des Landkreises Schwandorf veröffentlicht.

Hinweise des Landratsamts und Übungszeiträume

In diesem Zusammenhang verweist das Landratsamt Schwandorf auf die Übungsbekanntmachungen im Amtsblatt Nr. zwei des Landkreises Schwandorf vom 9. Januar 2026 (Übung von NATO-Landstreitkräften vom 3. Februar bis 4. März 2026). Die Bevölkerung sowie die Jagdrevierverantwortlichen werden ergänzend darauf hingewiesen, dass im Zeitraum vom 16. Februar bis 23. Februar 2026 eine Teilübung der US-Armee stattfindet.

Bei dieser Marschübung werden sich unter anderem Soldaten in Zivilkleidung mit Handwaffen und Manövermunition in den Rucksäcken in Trupps oder auch einzeln bei Nacht im Landkorridor zwischen den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels zu Fuß bewegen. Sie werden dabei überwiegend in bewaldeten Gebieten marschieren, das heißt, ein Antreffen während des Aufenthalts im Jagdrevier bei Hegemaßnahmen oder bei der Jagdausübung kann auch bei Nacht, zum Beispiel beim Schwarzwildansitz, nicht ausgeschlossen werden.

Vorsicht für Bevölkerung und Jägerschaft

Die Bevölkerung und insbesondere die Jägerschaft wird deshalb um Kenntnisnahme und um besondere Vorsicht bei ihrer Anwesenheit im Jagdrevier im Übungszeitraum gebeten.

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