OTH Amberg-Weiden
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Mobilfunkmast Auf den Bränden schließt Funkloch

Tännesberg. Der Mobilfunkmast "Auf den Bränden" schließt letztes Funkloch. Auch durch Freizeitsportler stark frequentiertes Waldgebiet abgedeckt.

Mobilfunkmast Auf den Bränden schließt Funkloch

v.l. Peer Kollecker (Deutsche Funkturm GmbH), Ludwig Gürtler, Andrea Lang, Tobias Gotthardt, Matthias Grundler, Christian Blenk(Telekom), Alexaner Hösl, Boris Damzog(Altbürgermeister Störnstein). Foto: Josef Glas
Mobilfunkmast „Auf den Bränden“. Foto: Josef Glas
Dekan Alexander Hösl(Mitte) segnet den Mobilfunkmast. Bürgermeister Ludwig Gürtler (re.) und Staatssekretär Tobias Gottwaldt). Foto: Josef Glas
Tännesberger Bürger und Bürgerinnen interessierten sich für die neue Einrichtung. Foto: Josef Glas

In Tännesberg gibt es keinen „Weißen Fleck“ mehr. Der Mobilfunkmast „Auf den Bränden“ schließt vor allem das in östlicher Richtung noch vorhandene Funkloch, so daß auch dieses durch Freizeitsportler stark frequentierte Waldgebiet für Notfälle versorgt ist.

Zur Segnung und offiziellen Inbetriebnahme konnte Bürgermeister Ludwig Gürtler prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen, sowie interessierte Bürger und Bürgerinnen aus Tännesberg. „Eine stabile Mobil- und Datenverbindung ist längst kein Luxus mehr, sondern eine grundlegende Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse“, so Gürtler, und bedankte sich für die Zusammenarbeit und rasche, zuverlässige Umsetzung bei den Beteiligten für das nicht immer einfache Projekt. Die Gesamtkosten betragen rund 550.000 Euro, wobei nach Abzug der Förderung rund 50.000 Euro vom Markt Tännesberg zu tragen sind.

Staatsregierung und Landkreis unterstützen Mobilfunk

„Mit dem Bayerischen Mobilfunkförderprogramm war es möglich, Funklöcher in der Region zu schließen, die marktwirtschaftlich nicht ausgebaut werden. Diese Möglichkeit hat Tännesberg konsequent genutzt und konnte so mit 500.000 Euro gefördert werden“, führte Staatssekretär Tobias Gotthardt aus. Als einen weiteren Meilenstein beim Mobilfinkausbau bezeichnete er das Projekt und forderte dazu auf, dass auch andere Anbieter den Sendemast nutzen. Auch wenn die Flächenversorgung mit 5G in Bayern mit einer Versorgungsquote von 94 % noch Luft nach oben läßt, so kann man auf eine 20 %ige Steigerung innerhalb der letzten zwei Jahre zurückblicken.

Stellvertretende Landrätin Andrea Lang sah in diesem Mobilfunkmast ein sichtbares Zeichen, daß der Markt Tännesberg die Herausforderungen der Zeit aktiv annimmt und die Gemeinde zukunftsfest aufstellt, um den Bürgerinnen und Bürgern die gleichen Chancen zu bieten, wie in den Ballungsräumen. Der Landkreis unterstützt deshalb aus voller Überzeugung den Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Göttlichen Segen erbeten

„Was der Mensch geschaffen hat, ist erst gut, wenn Gott seinen Segen dazu gegeben hat“, meinte Bürgermeister Gürtler und bat Dekan Alexander Hösl, die Segnung vorzunehmen. „Der Glaube erinnert uns daran, daß nicht alles, was möglich ist, auch automatisch unproblematisch ist. Wo Technik tief in Lebensräume eingreift, braucht es Sorgfalt, Transparenz und ständige Überprüfung. Auch beim Mobilfunk gibt es Fragen, Sorgen und unterschiedliche Einschätzungen. Diese nicht ernst zu nehmen, wäre falsch. Sie pauschal zu dramatisieren, aber ebenso. Dieser Mobilfunkmast soll verbinden, nicht trennen. Er soll Kommunikation ermöglichen, nicht Misstrauen verstärken. Er soll dem Leben dienen – nicht ihm schaden“, wandte sich der Geistliche an die Besucher. Mit dem Segensgebet erbat er die Gunst Gottes.

Mit dem Eintrag aller anwesenden in das „Goldene Buch“ des Marktes Tännesberg sollte dieser Maßnahme besondere Bedeutung beigemessen werden. Zum Abschluss traf man sich im Sporthotel „Zur Post“ zum gemeinsamen Mittagessen.

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