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Neue Serie Wirtshausgeschichten aus der Oberpfalz: der BräuWirt in Weiden

[Advertorial] Weiden. Wer durch die historische Altstadt schlendert, kommt am BräuWirt kaum vorbei. Direkt am Unteren Markt gelegen, verbindet das traditionsreiche Haus seit Jahrzehnten regionale Bierkultur, oberpfälzische Küche und gelebte Gastfreundschaft. Dabei ist der BräuWirt weit mehr als ein klassisches Wirtshaus: Er ist zugleich Brauerei, Treffpunkt, ein Stück Stadtgeschichte und Botschafter einer jahrhundertealten Tradition.

Neue Serie Wirtshausgeschichten aus der Oberpfalz: der BräuWirt in Weiden

Foto: Bräuwirt
Foto: Bräuwirt
Foto: Bräuwirt

Schon beim Betreten des Hauses wird deutlich, worauf hier Wert gelegt wird. Historische Gewölbe, urige Gaststuben und sichtbare Brautechnik schaffen eine Atmosphäre, die Tradition und Moderne auf besondere Weise verbindet. Der BräuWirt versteht sich nicht nur als gastronomischer Betrieb, sondern als Ort der Begegnung.

Besucher können die Braukunst bei Führungen und Braukursen hautnah erleben und erfahren dabei viel über die Geschichte des Zoigl und der Oberpfälzer Biertradition.

Heute steht der BräuWirt sinnbildlich für die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Wo einst Händler, Handwerker und Bürger ein- und ausgingen, wird heute Bier gebraut, regionale Küche gepflegt und Gastfreundschaft gelebt – mitten im Herzen der Weidener Altstadt.

Bierkultur als gelebte Tradition

Das Herzstück des Bräuwirt ist die eigene Brauerei. Seit 1993 wird hier direkt im Haus Bier gebraut – aus einer Überzeugung heraus, die bis heute unverändert geblieben ist: Die regionale Bierkultur soll nicht nur bewahrt, sondern für Gäste erlebbar gemacht werden.

Eigentümer Walter Winkler setzte damals bewusst auf ein eigenes Brauhaus, um die Tradition des Bierbrauens in Weiden fortzuführen. Entstanden ist eine Gasthausbrauerei, die inzwischen weit über die Region hinaus bekannt ist.

Foto: Bräuwirt
Foto: Bräuwirt

Besonders macht die Biere ihre traditionelle Herstellung. Gebraut werden ausschließlich unbehandelte Kellerbiere – naturbelassen, ehrlich und ohne technische Eingriffe, die den Charakter des Bieres verändern würden. Das Brauen erfolgt im traditionellen Zweimaischverfahren mit direkter Befeuerung und offener Gärung. Diese handwerkliche Herstellungsweise sorgt für den unverwechselbaren Geschmack der BräuWirt-Biere.

LUCE – DENK.summit
LUCE – DENK.summit

Als persönlicher Favorit gilt im Haus der helle Zoigl. Süffig, ausgewogen und vielseitig kombinierbar, passt er sowohl zur deftigen Brotzeit als auch zu feinen Gerichten aus der Küche.

Oberpfälzer Küche mit eigener Handschrift

Nicht nur die Biere stammen aus eigener Herstellung. Auch die Küche setzt konsequent auf Regionalität, Handwerk und Kreativität.

Zu den besonderen Vorspeisen gehören das „Bayerische Dreierlei“, der hausgemachte Zoiglbierkäse oder saisonale Biergerichte. Bei den Hauptspeisen stehen Klassiker wie Schäuferl oder Schweinebraten mit frischem Schmorgemüse ebenso auf der Karte wie Zoiglbiergulasch, marinierte Nackensteaks oder Rinderbraten in einer hausgemachten Bier-Senf-Soße.

Ein besonderes Merkmal der Küche sind die sorgfältig abgestimmten Gewürzmischungen und die natürliche Herstellung der Soßen – ganz ohne Konservierungsstoffe. Auch bei den Desserts setzt das Team eigene Akzente: Bräuwirts Vanillecreme mit Knuspermalz oder das beliebte Zoiglbierramisu sorgen für einen süßen Abschluss.

Foto: Bräuwirt
Foto: Bräuwirt

Wer den BräuWirt besucht, sollte außerdem einen Blick auf die wechselnden Empfehlungs- und Wochenkarten werfen. Dort finden sich je nach Saison hausgemachte Wild-, Rinder- und Geflügelgerichte, ergänzt durch selbstgemachte Spätzle, Dotsch, Brezen- und Semmelknödel. Vegetarische Gerichte und kreative Eigenkreationen runden das Angebot ab.

BräuWirt

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 11 – 24 Uhr
Samstag: 10 – 24 Uhr
Sonntag: 10 – 21 Uhr

Küche:

Täglich bis 22 Uhr (sonntags bis 20 Uhr)

Weitere Infos gibt es auf der Homepage.

Fast 500 Jahre Geschichte unter einem Dach

Die Geschichte des BräuWirt reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Das Gebäude am Unteren Markt entstand als tiefes, giebelständiges Ackerbürgerhaus im Stil der Renaissance. Bis heute prägen historische Gewölbe, massive Mauern und der weitläufige Keller das denkmalgeschützte Anwesen.

Über Jahrhunderte hinweg wurde das Haus von Händlern, Handwerkern und Bürgern genutzt. Im Erdgeschoss befanden sich wechselnde Gewerbebetriebe, während die oberen Stockwerke als Wohnraum dienten. Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte das Gebäude über viele Jahre ein bekanntes Lebensmittel- und Obstgeschäft.

Der entscheidende Wendepunkt kam 1990: Die Familie Winkler erwarb das stark sanierungsbedürftige Baudenkmal und begann eine aufwendige Restaurierung. In dreijähriger Detailarbeit wurden historische Bauelemente freigelegt, Gewölbe restauriert und moderne Technik behutsam integriert. Für diese denkmalpflegerische Leistung erhielt die Familie einen Preis des Bayerischen Baugewerbes.

1993 eröffnete schließlich die Gasthausbrauerei BräuWirt. Gemeinsam mit der Brauereimanufaktur Kaspar Schulz aus Bamberg wurde eine maßgeschneiderte 16-Hektoliter-Brauanlage installiert. Die kupfernen Sudkessel sind bis heute über mehrere Etagen sichtbar und bilden das Herzstück des Hauses.

Heute verbindet der BräuWirt historische Bausubstanz, eigene Braukunst, regionale Küche und das angeschlossene Altstadthotel zu einem Ensemble, das die jahrhundertealte Weidener Biergeschichte lebendig hält.