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OTH Amberg-Weiden
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Neuer Stadtwerke-Sitz in Maxhütte-Haidhof eingeweiht

Maxhütte-Haidhof. Die Stadtwerke weihten in Verau ihr neues Verwaltungsgebäude in Holzbauweise mit Photovoltaikfassade ein. Das 1,4 Millionen Euro teure Projekt trägt sich durch eingesparte Mieten und Einnahmen aus Photovoltaik.

Maxhütte-Haidhof. Die Stadtwerke weihten in Verau ihr neues Verwaltungsgebäude in Holzbauweise mit Photovoltaikfassade ein. Das 1,4 Millionen Euro teure Projekt trägt sich durch eingesparte Mieten und Einnahmen aus Photovoltaik.
Stadtwerke-Vorstand Ludwig Haslbeck (6.v.rechts) und Erster Bürgermeister Rudolf Seidl (3.v.links) freuten sich im Kreis der geladenen Ehrengäste über die Einweihung des neuen Gebäudes. Foto: Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof

Neuer Stadtwerke-Sitz in Maxhütte-Haidhof eingeweiht

Ein neuer Standort für die Stadtwerke Maxhütte-Haidhof: Moderner Holzbau offiziell eingeweiht. Die Stadtwerke Maxhütte-Haidhof haben ihre neue Heimat bezogen: Das moderne Verwaltungsgebäude in Verau überzeugt nicht nur durch seine nachhaltige Holzrahmenbauweise und die markante Photovoltaikfassade, sondern auch durch ein wirtschaftlich durchdachtes Konzept. Bei der offiziellen Einweihung betonte Bürgermeister Rudolf Seidl, dass sich das rund 1,4 Millionen Euro umfassende Projekt langfristig selbst finanziere.

Neuer Standort in Verau setzt auf nachhaltigen Holzbau

Möglich werde dies unter anderem durch den Wegfall der bisherigen Mietkosten in der August-Henkel-Straße sowie durch Einnahmen aus den Photovoltaikanlagen der Stadtwerke an der Mittelschule, dem Bauhof und der Freiflächenanlage am Kalvarienberg.

Das neue Gebäude entstand in direkter Nähe zum Wasserwerk in Verau und wurde von der Firma Holzbau Kurz errichtet. Für die zwölf Beschäftigten der städtischen Tochtergesellschaft bedeutet der Umzug vor allem bessere Arbeitsbedingungen und deutlich mehr Platz. Bürgermeister Seidl erklärte, dass die Mitarbeitenden nun erstmals gemeinsam an einem Standort arbeiten könnten – unter Bedingungen, die den Anforderungen des Arbeitsschutzes vollständig entsprechen. Damit sei auch die seit der Gründung bestehende Standortfrage der Stadtwerke dauerhaft gelöst.

Schneller Baufortschritt und Dank an Beteiligte

Zuvor hatten sich neun Beschäftigte lediglich 80 Quadratmeter am alten Standort teilen müssen, da die räumlichen Kapazitäten im Rathaus ausgeschöpft waren. Besonders hob Seidl den reibungslosen Bauablauf hervor: Innerhalb von nur sieben Monaten wurde das Gebäude fertiggestellt. Sein Dank galt allen beteiligten Firmen und Planungsbüros, insbesondere den Architekten Christiane und Max Koller sowie Landrat Thomas Ebeling und der Bauabteilung des Landratsamtes für die schnelle Genehmigung des Projekts.

Das neue Verwaltungsgebäude dient künftig auch als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um Wasser, Abwasser und Wohnungsverwaltung. Gleichzeitig würdigte der Bürgermeister das Engagement der Belegschaft der Stadtwerke, die fast sechs Jahre lang unter beengten Verhältnissen gearbeitet habe. Besonders der selbst organisierte Umzug sei Ausdruck des starken Teamgeists gewesen.

Würdigung durch Landrat und kirchlicher Segen

Landrat Thomas Ebeling zeigte sich beeindruckt vom neuen Standort und sprach von einem „hervorragenden Domizil“ für die Stadtwerke.

Witron Zoiglbrotzeit
Witron Zoiglbrotzeit

Den kirchlichen Segen spendeten Pfarrerin Hanna Fiedler-Stahl von der evangelisch-lutherischen Gemeinde sowie Pfarrer Varghese Chiraparamban. Beide betonten die Bedeutung der Arbeit der Stadtwerke für die Menschen und die Daseinsvorsorge. Pfarrer Chiraparamban erinnerte zudem daran, dass eine zuverlässige Wasserversorgung vielerorts keine Selbstverständlichkeit sei – mit Blick auf die aktuelle Situation in seiner indischen Heimat.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Stadtwerke-Vorstand Ludwig Haslbeck dem Stadtrat für die Unterstützung und lobte seine Mitarbeitenden als „gute Truppe“.

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