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Garten Punzmann – Tag der offenen Tür 2026
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Oldtimer nicht zu schlagen – über 100 Teilnehmer beim Autoslalom auf dem Flugplatz

Erbendorf. Allerbeste äußere Bedingungen herrschten beim 49. Automobilslalom des MSC Wiesau, der bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Flugplatzgelände des Aeroclubs Erbendorf stattfand.

Oldtimer nicht zu schlagen – über 100 Teilnehmer beim Autoslalom auf dem Flugplatz

Foto: Hans Walter

Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen auf dem anspruchsvoll mit Pylonen markierten Kurs auf die Jagd nach den besten Zeiten, eingeteilt in verschiedene Gruppen und Klassen. Den Anfang machten die seriennahen Fahrzeuge der Gruppe G, in der 27 Nennungen eingegangen waren. Im familieninternen Duell setzte sich Patrick Clos gegen seinen Bruder Marco durch, beide starteten für den MSC Vilsbiburg auf BMW.

In der Endphase der Saison wurden entscheidende Punkte für die wichtigsten regionalen Meisterschaften vergeben. Zwei der Favoriten waren in der mit 47 Startern zahlenmäßig stärksten Gruppe F der leicht verbesserten Fahrzeuge zu finden. Matthias Nausch vom AMC Regen setzte mit seinem VW Polo in der Klasse F 8 bis 1400 ccm Hubraum seine Siegesserie fort und steht beim ADAC-Städte-Slalom-Pokal dicht vor dem vierten Titelgewinn in Folge. Den Gruppensieg musste er allerdings dem BMW-Piloten Florian Fachtan vom AC Friedenfels überlassen, dem wiederum die Meisterschaft im Nordost-Oberfranken-Pokal nicht mehr zu nehmen sein dürfte.

Sein härtester Widersacher, Sven Seidel vom MSC Wiesau, kam in der Gruppe H (35 Teilnehmer), in der noch mehr Freiheiten für technische Veränderungen möglich sind, nämlich nicht fehlerfrei über die Runden. Zwar gelang dem Lokalmatadoren die absolut beste Trainingszeit des Tages, in den Wertungsläufen kassierte er aber Strafsekunden für verschobene Pylonen. Den Klassensieg in der Klasse H 13 bis 1600 ccm musste er seinem Clubkameraden Stefan Müller (VW Polo) überlassen, im Regionalpokal Oberfranken besitzt er aber weiterhin allerbeste Chancen auf die Meisterschaft.

Bärenstarke Oldtimer

Der Gruppensieg ging hier an Robert Stangl vom AC Nittenau, der auch in der Tageswertung die Nase vorn hatte. Sein Opel Kadett C GT/E hätte eigentlich genauso Anspruch auf die Anerkennung als Oldtimer wie die Fahrzeuge der Nächstplatzierten: Zweitschnellster war Karl-Heinz Thiel vom AC Nittenau mit einem NSU TT, und auch der BMW E 30 des Tagesdritten Florian Fachtan hat mehr als drei Jahrzehnte auf dem Buckel.

Freilich sind die „Oldtimer“ mit modernster Technik aufgerüstet, wie auch der NSU TT von Helmut Kunz (MSC Sophienthal), der auf Platz vier landete und zusätzlich den Gruppensieg in der abschließenden Gruppe Freestyle, die unter anderem geringere Fahrzeuggewichte erlaubt, einfuhr. Als beste Dame wurde Simone Unholzer vom AC Deggendorf ausgezeichnet, den Mannschaftspokal sicherte sich der AC Nittenau vor den Teams des AC Deggendorf und des MTC Waldmünchen. Gesamtsieger beim Slalom des MSC Wiesau: Robert Stangl vom AC Nittenau.

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