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Passionssingen in der Pfarrkirche Maria Königin in Schirmitz

Schirmitz. In der Pfarrkirche Maria Königin sang das Vokalensemble Hubert Velten Passionslieder zwischen Gregorianik und Gegenwart. 14 Sänger unter Leitung von Pfarrer Holger Kruschina führten einfühlsam durch den Abend.

Schirmitz. In der Pfarrkirche Maria Königin sang das Vokalensemble Hubert Velten Passionslieder zwischen Gregorianik und Gegenwart. 14 Sänger unter Leitung von Pfarrer Holger Kruschina führten einfühlsam durch den Abend.
Das Vokalensemble Hubert Velten gestaltete mit 14 Sängern das Passionssingen in der Pfarrkirche Maria Königin. Foto: Barbara Steinhauser

Passionssingen in der Pfarrkirche Maria Königin in Schirmitz

Eine musikalische Andacht zwischen früher Kirchenmusik und Gegenwartsliteratur erfüllte die Pfarrkirche Maria Königin beim Passionssingen des Vokalensembles Hubert Velten. Die 14 Sänger, überwiegend ehemalige Regensburger Domspatzen des Abiturjahrgangs 1991, spannten einen weiten Bogen von der Gregorianik bis hin zu zeitgenössischer Literatur. Die Leitung lag bei Pfarrer Holger Kruschina aus Nittenau, der mit verbindenden Worten durch den Abend führte.

Das Ensemble eröffnete das Programm unter der Überschrift „Passion“ mit einem Passionslied von Sebald Heyden. In dichter Klangkultur folgten Werke wie „In stiller Nacht“ von Johannes Brahms sowie „Ubi caritas“ und „In nomine Jesu“. Kruschina erinnerte in kurzen Impulsen an die inzwischen mehr als drei Jahrzehnte währende Chorgeschichte. „Seit über 30 Jahren tragen uns Freude und Begeisterung an der Musik und sie verbinden uns bis heute“, betonte er.

Motetten und Gospel prägen die vorösterliche Andacht

Im zweiten Teil standen Motetten zur vorösterlichen Zeit im Mittelpunkt. Mit „Aus der Tiefe“ von Jakob Blied sowie „Parce Domine“ und „O vos omnes“ vertieften die Sänger den meditativen Charakter. Traditionelle deutsche Lieder, darunter „O Traurigkeit“, und mehrere Volksweisen überzeugten im gut besetzten Kirchenschiff. Spirituelles aus der Gospeltradition wie „Amazing Grace“ und „My Lord, what a morning“ setzten klangliche Kontraste.

Den Abschluss bildete das auf Deutsch gesungene „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Anstelle eines klassischen Kreuzwegs verband das Ensemble Hörbilder mit geistlicher Musik. Der Eintritt war frei; Spendenkörbe standen bereit, ebenso Tonträger gegen freiwillige Gabe.

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