3000 Menschen feiern Deutsch-Amerikanische Freundschaft am 250. Unabhängigkeitstag
3000 Menschen feiern Deutsch-Amerikanische Freundschaft am 250. Unabhängigkeitstag
Seit der Erklärung ihrer Unabhängigkeit von der britischen Krone im Jahr 1776 ist der „4th July“ der bedeutendste der amerikanischen Feiertage. Der 250. Independence Day wurde nicht nur zu einer Feier der amerikanischen Geschichte, sondern auch zu einem eindrucksvollen Bekenntnis zur deutsch-amerikanischen Freundschaft.
Lange Schlangen vor den Ständen
Auf der großen Wiese vor dem Wasserturm, wo sonst nur Kommandowechsel und Paraden stattfinden, hatten sich, ausgestattet mit Picknickkörben und Coolern, die amerikanischen Soldaten mit ihren Familien und die deutschen Gästen niedergelassen. Nach alter Tradition gab es Drinks und Food, lange Schlangen reihten sich vor den Ständen mit den amerikanischen Spezialitäten. Bereits tagsüber wurde eine große Car- und Bikeshow geboten. Vergnügt wurde sich mit Cornhole und Ballspielen. Hüpfburgen, Bullriding und Rutschen. Weitere Stände sorgten für die Kurzweil der jüngsten Festbesucher. Organisiert wurde die Feier von der amerikanischen Familienbetreuungsabteilung MWR. DJ´s und die Coverband Band PopRocks heizten dem Partyvolk kräftig ein.
„Happy Birthday America und happy 4th July“
Ein freundliches „Happy Birthday America und happy 4th July“ wünschten auch die geladenen Gäste. Garrisoncommander Oberst Stephen Flanagan und General Terry Tillis vom 7th ATC freuten sich über den Besuch aller Bürgermeister und Oberbürgermeister der Partnergemeinden sowie von Vertretern der Bundeswehr, Bundesforst, Polizei und Behörden. Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger bezeichnete in seiner Stellungnahme den 250. Geburtstag der USA auch als einen Tag zum Feiern für alle Demokratien in der freiheitlich-westlichen Welt. „Gerade in Grafenwöhr wird die bayerisch-amerikanische Freundschaft mittlerweile seit über 80 Jahren gelebt“, so Oetzinger.
Oberst Stephen Flanagan betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Unabhängigkeitstages und stellte die Verbindungen der beiden Nationen heraus, die von militärischer Seite auch durch den preußischen Heeresreformer von Steuben geprägt worden seien. Brigadegeneral Terry Tillis dankte Flanagan und dessen Familie für ihren Einsatz. Flanagans Kommandowechsel ist am 14. Juli. Beide Kommandeure betonten die besondere Bedeutung der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Gegenseitiges Vertrauen, partnerschaftliche Zusammenarbeit und gemeinsame Werte seien die Grundlage für Frieden, Sicherheit und eine erfolgreiche Zukunft.
Bierfässer als Geschenk
Weidens Oberbürgermeister Benjamin Zeitler gab mit einem Fass bayerischen Biers sein Debüt in Grafenwöhr. Er habe erst in Weiden den amerikanischen Unabhängigkeitstag und 250. Geburtstag der USA mit den Gastronomen gefeiert und freue sich nun über das freundschaftliche Miteinander in Grafenwöhr.
Bundes-Oberstleutnant Florian Rommel hatte aus Bamberg auch ein Bierfass mitgebracht. Das Anzapfen der Fässer übernahmen Oberst Stephen Flanagan und Command Sergeant Major Paul Fedorison, der ebenfalls in wenigen Tagen den Standort verlassen wird. Krönender Abschluss des Independence Day war ein prächtiges Brillantfeuerwerk, das den nächtlichen Himmel über dem Festplatz und der Stadt erleuchtete.









