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Rama-Dama in Eslarn mit 39 Helfern

Eslarn. Beim Frühjahrsputz „Rama-Dama – Räumen tun wir“ sammelten 39 Freiwillige im gesamten Gemeindegebiet Müll und setzten ein Zeichen für Naturschutz. Besonders stark war der Einsatz der Jugend und örtlicher Vereine.

Eslarn. Beim Frühjahrsputz „Rama-Dama – Räumen tun wir“ sammelten 39 Freiwillige im gesamten Gemeindegebiet Müll und setzten ein Zeichen für Naturschutz. Besonders stark war der Einsatz der Jugend und örtlicher Vereine.
Zweiter Bürgermeister Thomas Kleber (hinten 11. von links) dankte den fleißigen Abfallsammlern und Koordinator Marktrat Georg Zierer (5. von links). Foto: Maria Wazl

Rama-Dama in Eslarn mit 39 Helfern

Im Frühjahr gehört die „Rama-Dama“-Aktion in Eslarn längst zum festen Bestandteil des Gemeindelebens. Unter dem Motto „Rama-Dama – Räumen tun wir“ engagierten sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, um die Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Die Aktion zeigte einmal mehr, wie wichtig gemeinschaftliches Handeln für den Umwelt- und Naturschutz ist. Dem Aufruf der Marktgemeinde folgten insgesamt 39 freiwillige Helferinnen und Helfer – darunter 21 Erwachsene sowie 18 Jugendliche und Kinder. Mitten unter den Sammelnden waren auch der zweite Bürgermeister Thomas Kleber, Marktrat Georg Zierer und die künftige Markträtin Eva-Maria Procher sowie Mitglieder des Fischereivereins, des Oberpfälzer Waldvereins, der SPD und der CSU. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der jüngeren Generation. Die TSV-Jugendabteilung stellte mit Jugendabteilungsleiter Benny und Julian die größte Gruppe.

Rama-Dama in Eslarn: Viele Helferinnen und Helfer im Einsatz

Organisiert wurde die Aktion von der Marktgemeinde in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der Verwaltung. Die Durchführung lag in den bewährten Händen von Marktrat Georg Zierer. Nach der Sammelaktion wurde im Bauhof eine von der Gemeinde gesponserte Brotzeit angeboten, die Bauhofvorarbeiter Johannes Meckl vorbereitete.

Gesammelt wurde im gesamten Gemeindegebiet, im Umland sowie entlang der Radwege. Die Funde reichten von Windeln, Dosen und Flaschen über Plastikabfälle bis zu Reifen und Dachpappe. Diese erschreckende Bandbreite verdeutlicht, wie wichtig solche Aktionen sind, um die Natur zu schützen und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen zu stärken.

Zeiten, Routen und Rückkehr der Sammelgruppen

Bereits um 8 Uhr machten sich die ersten Helferinnen und Helfer in Gruppen vom Bauhof aus auf den Weg in die verschiedenen Sammelgebiete. Gegen 11.30 Uhr kehrten alle Beteiligten zurück. Im Anschluss lud die Gemeinde zu einer gemeinsamen Brotzeit ein – eine kleine, aber verdiente Anerkennung für den tatkräftigen Einsatz.

TSV-Vorstandsmitglied Kerstin Krämer-Höreth sammelt mit den Mädels achtlos weggeworfene Dosen und anderen Unrat. Foto: Benny Heider
Mitten drin beim Sammeln auch Zweiter Bürgermeister Thomas Kleber mit Tochter. Foto: Eva-Maria Procher
Die stärkste Gruppe stellte die TSV-Jugendabteilung. Foto: Benny Heider
Mit speziellen Abfallgreifern und mit Handschuhen machten sich die Jugendlichen rund um das Freizeitgelände „Atzmannsee“ auf „Jagd“ nach Abfällen. Foto: Benny Heider

Würdigung des Engagements und Appell der Gemeinde

In der Abschlussrunde würdigte zweiter Bürgermeister Thomas Kleber die hohe Beteiligung sowie die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, Vereinen und Bauhof. Er betonte, dass solche Aktionen ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde setzen. Die Rama-Dama-Aktion hat sich in Eslarn über die Jahre hinweg zu einer festen Institution entwickelt. Sie steht nicht nur für praktischen Umweltschutz, sondern auch für gelebte Gemeinschaft und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Die Gemeinde ruft daher auch künftig alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Organisationen dazu auf, sich weiterhin aktiv zu beteiligen. Mit einem herzlichen Dankeschön würdigte Thomas Kleber – der selbst gemeinsam mit seiner Familie tatkräftig mit anpackte – das solidarische Miteinander aller Helferinnen und Helfer, insbesondere die engagierten Jugendlichen und Kinder. Ein Dank ging auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marktgemeinde, allen voran Maria Wazl, die Jugendleiter Benny und Julian vom TSV und an alle Unterstützerinnen und Unterstützer.

Zitat zum Müllaufkommen und zur Bedeutung des Ehrenamts

Abschließend stellte Kleber fest: „Selbstverständlich sollte es eigentlich sein, dass jeder seinen Müll selbst entsorgt und nicht andere dies ehrenamtlich übernehmen müssen. Positiv ist jedoch, dass insgesamt weniger Müll als in den vergangenen Jahren gefunden wurde.“ Gemeinsam sorgten alle Beteiligten mit großem Einsatz dafür, die Gemeindeflächen sauber zu halten. Ihr Engagement unterstreicht den hohen Stellenwert von Umweltbewusstsein – vornehmlich bereits in jungen Jahren. Während die einen durch achtlose Verschmutzung die Gemeinschaft belasten, setzen die anderen durch ehrenamtliches Engagement ein starkes Zeichen für Eigenverantwortung. Dieses Aufeinandertreffen von Egoismus und Gemeinsinn spiegelt die tiefe Spaltung im Umgang mit unserem Lebensraum wider.

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