OTH Amberg-Weiden
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Ramadama an der Vils mit über 100 Helfern in Amberg

Ensdorf. Am 21. Februar 2026 räumten Aktive beim Ramadama im Naturpark Hirschwald die Ufer der Vils auf. Organisiert vom Naturpark mit Amberg und Gemeinden, halfen über 100 Freiwillige – mit Brotzeit im Kloster.

Ensdorf. Am 21. Februar 2026 räumten Aktive beim Ramadama im Naturpark Hirschwald die Ufer der Vils auf. Organisiert vom Naturpark mit Amberg und Gemeinden, halfen über 100 Freiwillige – mit Brotzeit im Kloster.
Foto: Christian Rudolf

Ramadama an der Vils mit über 100 Helfern in Amberg

Der Naturpark Hirschwald organisierte am 21. Februar 2026 in Kooperation mit der Umweltstation Don Bosco Ensdorf, der Stadt Amberg sowie den Gemeinden Kümmersbruck, Ensdorf, Rieden und Schmidmühlen eine umfangreiche Müllsammelaktion. Die Aktion erstreckte sich über die Gemeindegrenzen hinweg entlang der gesamten Vils innerhalb des Naturparks und angrenzender Flächen.

Organisation und Ablauf der Aktion

Für die Teilnehmer gab es mehrere Treffpunkte, von denen aus sie – ausgestattet mit Müllsäcken und Verpflegung – in die Sammelgebiete ausschwärmten. Die Küche des Klosters Ensdorf sorgte für eine Brotzeit, sodass alle Helfer während der Sammelaktion gestärkt werden konnten. Zum Abschluss waren alle Beteiligten zum Grillen ins Kloster Ensdorf eingeladen. Die Familie Helldörfer (Vilstaler Fisch) bot den Müllsammlern schmackhafte Fischbratwürste an, dazu gab es Getränke für alle.

Erfolg und Gemeinschaft

Die Aktion war ein voller Erfolg. Neben zahlreichen Vereinen beteiligten sich auch viele Bürgerinnen und Bürger, was zu einem regen Austausch zwischen allen führte.

Christian Rudolf (Naturpark-Ranger): „Unsere Natur konnte von einer großen Menge Müll befreit werden. Ein sieben Kubikmeter großer Müllcontainer konnte gefüllt werden. Mit über 100 Teilnehmern war es ein großes Ramadama. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel den Einheimischen an der Natur ihrer Heimat liegt.“

Foto: Christian Rudolf

Besondere Herausforderungen

Der Termin für das Ramadama wurde bewusst früh im Jahr gewählt, um die Vogelbrut nicht zu stören. Zudem erleichtert der geringe Pflanzenbewuchs vor der Vegetationszeit das Auffinden von Müll. Zwar waren einige Gebiete wegen Hochwassers nicht erreichbar und auch das Wetter zeigte sich zeitweise unbeständig, doch tat dies dem Erfolg der Aktion keinen Abbruch.

Danksagung und Ergebnisse

Bürgermeister Roland Strehl und Naturparkgeschäftsführer Markus Dollacker dankten gemeinsam mit Anita Pedall (Leiterin der Umweltstation Kloster Ensdorf) und Ranger Christian Rudolf allen Beteiligten für ihr Engagement. Gesammelt wurden unter anderem ein WC-Tiefspüler, Akkus, eine Achse und zahlreiche Fast-Food-Verpackungen, die nun keine Gefahr mehr für Pflanzen und Tiere darstellen.

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Beteiligte Gruppen und Vereine

Naturpark Hirschwald, Umweltstation Don Bosco Ensdorf, Stadt Amberg, Landkreis Amberg-Sulzbach, Gemeinde Kümmersbruck, Gemeinde Ensdorf, Markt Rieden, Markt Schmidmühlen, Fischereiverein Amberg, Fischereiverein Fürth, Fischereiverein Rieden, Fischereiverein Schmidmühlen, Kanufreunde Amberg-Sulzbach, Heimatverein Theuern, Siedlerbund Lengenfeld, Vilstaler Fisch, Geocacher Ebermannsdorf, Wasserwacht Kümmersbruck-Rieden, Feuerwehr Vilshofen, SPD-Ortsverein Kümmersbruck, Bund Naturschutz Amberg-Sulzbach, Viele Freiwillige.