Reeperbahn-Party begeistert beim Weiberfasching in Weihern

Reeperbahn-Party begeistert beim Weiberfasching in Weihern
Gastbeitrag von: Hans Schlosser
„Es ist unglaublich“: Reeperbahn-Party im Weiherner Dorfheim gigantisch.
Glitzer, Glamour und volle Tanzfläche in Weihern
Die größte Reeperbahn-Party in Weihern begeisterte alle Generationen und Besucher nicht nur aus dem Altlandkreis (Pfreimd und Gleiritsch), sondern auch aus Weiden, Vohenstrauß und Neustadt/WN. Der Weiherner Frauenkreis unter der Leitung von Katrin Schönl schaffte das Unmögliche und konnte den diesjährigen Weiberfasching noch mehr toppen. Schon beim Betreten des Dorfheims wurde jede Menge Glitzer und Glamour versprochen. Die Dekoration war atemberaubend – überall hingen glitzernde Girlanden. Kaum fünf Minuten Programm, schon stand der ganze Saal. Der Weiberfasching: eine Nacht voller „Glitzer und Gaudi“. Mitgarant war auch der Musiker Markus Brand, der für eine Dauerbelegung der Tanzfläche sorgte. Ja, im für diesen Abend umbenannten Dorfheim „Rote Laterne“ mit der Bar „Zur Ritze“ ging es Schlag auf Schlag.
Sketch, Sprachwitz und viel „Glitzer und Gaudi“
Showtime Nummer eins: Da bekam Ingeborg (Bianca Gietl) eine neue Raumkosmetikerin, Johanna (Evelyn Reis), aus Österreich, um die nächtlichen Überlassenschaften „Schweins untern Tisch“ im Etablissement aufzuräumen. Doch mit den leichten Sprachschwierigkeiten zwischen dem Hamburger Dialekt und dem österreichischen Slang mussten viele „Spielsachen“ der Dominas und Liebesdamen erst einmal ins rechte Licht gerückt werden. Danach konnten die verrückten Weiber ihre Tanzperformance wieder auf der Bühne präsentieren.
Moderatorin Christine Schweiger zauberte dann viele prominente Gäste auf die Bühne – einige musste sie sogar von den Toten auferstehen lassen. So brachte Marlene Dietrich das Lied von der „Roten Laterne“, Hans Alberts stimmte „Auf der Reeperbahn …“ an, dazwischen funkte Peggy mit ihrem Bauchladen, bestückt mit erotischen Spielsachen. Und Walter Klankermeier wollte sogar noch einige Filialen in Weihern und Umgebung eröffnen, obwohl wir hier in Weihern mit der „Pension Café Anna“ so etwas schon gehabt haben. Aus dem tiefen Süden trat dann auch noch Andreas Gabalier mit der „Zuckerpuppe“ auf.
Pole Dance und Travestie als Höhepunkt
Erotischer Pole Dance wurde auch noch in bayerischer sowie in echter, sexy Form zur Show gebracht. Doch das Highlight war dann die große Travestiefigur „Olivia Jonas“ auf der Showbühne, die extra aus Hamburg anreiste. Die Stimmungskanone Olivia (Helmut Schweiger) heizte das närrische Volk so richtig an, sodass die „Rote Laterne“ im wahrsten Sinne total bebte. Aber das war noch nicht alles: Nach einer „Polonaise“ sowie elektrisierender Stimmungsmusik ohne Ende schlug die Kirchenuhr schon punkt 12 Uhr Mitternacht.
Das Männerballett eröffnete den nächsten Tag mit einem Auftritt, der wohl selbst die steifsten Mauerblümchen aus ihren Sitzkissen katapultierte. In glitzernden Kostümen, die mehr Haut zeigten, als sie verhüllten, wirbelten sie über die Bühne und zogen bewundernde und schmunzelnde Blicke auf sich. Die Mädels kreischten vor Begeisterung und klatschten im Takt der Musik mit. Oh ja, das war ein Fest für die Sinne!
Musik, Stimmung und Gemeinschaft
Doch das war noch längst nicht alles. Die musikalische Stimmungskanone Brand heizte die Atmosphäre zusätzlich an. Mit seiner unverwechselbaren Stimme brachte er die Menge zum Toben. Es wurde geschunkelt, getanzt und fröhlich mitgesungen – hier erlebte man echte Gemeinschaft! Wenn Brand seine Hits anstimmte, wusste jeder: Jetzt wird gefeiert!
Und neben all diesem Spektakel gab es auch einen weiteren Grund zum Feiern: die Bar! Oh, die Bar! Sie war der Ort der Versuchung, wenn nicht sogar eine kleine Oase mitten im Partyrummel. Die Barkeeper waren heiß – und ich meine wirklich heiß! Mit ihren durchtrainierten Körpern schüttelten sie die Cocktails, als wäre es nichts. Da blieb keine Kehle trocken und kein Drink ungenossen. „Mojito für alle!“, rief einer, und schon strömten die Getränke herbei wie die fröhlichen Tänze auf der Bühne. In der Nacht des Weiberfaschings nach Hause zu gehen, fühlte sich an, als würde man auf Wolken schweben. Dieses Fest war mehr als nur ein Event – es war ein echter Höhepunkt im Jahreskalender und ein großartiges Beispiel dafür, wie man zusammen Spaß haben kann. Und jetzt? Jetzt zählen wir die Tage bis zum nächsten Weiberfasching – denn eines ist sicher: Das werden wir auf keinen Fall verpassen!








