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OTH Amberg-Weiden
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Rosenkranzandacht in Weiden setzt Zeichen für Zusammenhalt

Weiden. Der KDFB St. Johannes/Herz Jesu lud im Pfarrheim Herz Jesu zur besinnlichen Rosenkranzandacht über Vertrauen und Miteinander in Krisenzeiten ein. Musikalisch trug die Gruppe St. Johannes, zudem wurde Andreas Reber gedacht.

Rosenkranzandacht in Weiden setzt Zeichen für Zusammenhalt

Im Vordergrund die feierlich geschmückte Madonna, im Hintergrund die erste Vorsitzende Doris Zeitler (3. von links) gemeinsam mit der Instrumentalgruppe St. Johannes, die die Andacht musikalisch gestaltete. Foto: Ursula Schreier

Gastbeitrag von: Thomas Schreier

Zu einer besinnlichen Rosenkranzandacht unter dem Leitgedanken des Vertrauens und Miteinanders in krisenhaften Zeiten hatte der KDFB St. Johannes/Herz Jesu in das Pfarrheim Herz Jesu eingeladen. Die Andacht war sehr gut besucht und wurde von der Instrumentalgruppe St. Johannes musikalisch feierlich gestaltet. Ein besonders berührender Moment der Gemeinschaft war das Gedenken an den kürzlich verstorbenen Pfarrvikar Andreas Reber, dem die Anwesenden mit einem seiner Lieblingsliedern in Stille und Dankbarkeit gedachten.

Rosenkranzandacht des KDFB St. Johannes/Herz Jesu

Im Mittelpunkt der besinnlichen Stunde standen fünf ausgewählte Gesätze des Rosenkranzes, die biblische Stationen aus dem Leben Jesu mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verknüpften:

  • Flucht und Zuflucht: Die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten schlug die Brücke zu den Schwachen unserer Tage. Die Andacht betonte, dass bei Jesus alle Menschen – ob arm oder reich – willkommen sind, und setzte ein Zeichen des Mitgefühls für Geflüchtete.
  • Die Bedeutung der Kinder: Ausgehend von Jesu Worten, die Kinder in die Mitte zu stellen, rief der Impuls dazu auf, Familien in der Pfarrei aktiv zu unterstützen und Kindern einen lebendigen, freudigen Raum in der Kirche zu bieten.
  • Der Schutz des Sonntags: Die biblische Mahnung zum Sabbat wurde als Plädoyer für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags genutzt. Dieser sei für den Menschen da und unverzichtbar für das gesellschaftliche Miteinander.
  • Wachsamkeit gegen die Einsamkeit: Jesu schwere Stunden der Angst am Ölberg dienten als Aufruf, in der heutigen Zeit wachsam zu bleiben, nicht wegzusehen und christliche Werte in einer sich verändernden Welt gemeinsam zu verteidigen.
  • Gegenseitige Hilfe im Alltag: Die Station von Simon von Cyrene, der Jesus das Kreuz tragen half, verdeutlichte, wie lebensnotwendig die persönliche Unterstützung und die spürbare Entlastung der Mitmenschen im täglichen Leben sind.

Gedenken und Gemeinschaft im Pfarrheim Herz Jesu

Die Andacht schloss mit einem eindringlichen Appell, die eigenen Talente mutig einzusetzen, um füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu helfen. Nach dem Segen nutzten die zahlreichen Besucher die Gelegenheit, den Abend bei einem gemütlichen und sehr geselligen Beisammensein mit einem kleinen Imbiss sowie intensiven Gesprächen im Pfarrheim harmonisch ausklingen zu lassen.

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