Selbstgebrauter Zoigl begeistert Tagespflegegäste in Windischeschenbach

Selbstgebrauter Zoigl begeistert Tagespflegegäste in Windischeschenbach
Ein besonderes Gemeinschaftsprojekt fand in der Tagespflege Waldnaabtal nun seinen gelungenen Höhepunkt. Bereits vor rund zehn Wochen verwandelte sich die Terrasse der Einrichtung in eine kleine Braustätte: Gemeinsam mit Braumeister Markus Andraschko, Wolfgang Bodensteiner und zahlreichen Tagespflegegästen wurde der erste „Tagespflege Waldnaabtaler“ angesetzt.
Zoiglbrauen in der Tagespflege Waldnaabtal: Gemeinschaftsprojekt in Windischeschenbach
Das benötigte Malz stellte die Neuhauser Mühle zur Verfügung. Unter fachkundiger Anleitung konnten die Gäste der Tagespflege die einzelnen Brauschritte hautnah miterleben und selbst mithelfen – vom Maischen bis zum Ansetzen des Zoiglbieres. Gerade in der Zoiglregion rund um Windischeschenbach weckte das gemeinsame Brauen viele Erinnerungen und führte zu zahlreichen Gesprächen über frühere Zoigl-Abende und gelebte Traditionen. Zehn Wochen nach dem gemeinsamen Brautag fand das Projekt seinen Höhepunkt: Bei einer geselligen Zoiglfeier wurde der selbst gebraute „Tagespflege Waldnaabtaler“ erstmals ausgeschenkt. Frisch gezapft über einen Durchlaufkühler konnten die Gäste das Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit genießen.
Einrichtungsleiter Stephan Lischewski eröffnete gemeinsam mit Melanie Andraschko das Fest und begrüßte die zahlreichen Gäste. Auch Pfarrer Bartl nahm an der Veranstaltung teil und verbrachte einige gemütliche Stunden mit den Besucherinnen und Besuchern.
Feierlicher Ausschank und Unterhaltung beim Zoiglfest
Für beste Unterhaltung sorgte Betreuungskraft Petra Rupprecht, die mit humorvollen Zoigl-Geschichten viele Lacher hervorrief und so zur heiteren Atmosphäre beitrug. Bei Brotzeiten, Musik, guten Gesprächen und dem selbst gebrauten Zoigl wurde deutlich, dass das eigentliche Highlight nicht nur das fertige Bier war, sondern der gemeinsame Weg dorthin.
Der „Tagespflege Waldnaabtaler“ steht dabei sinnbildlich für das Motto der Einrichtung „Mitanand – Füreinander“. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie gemeinsames Erleben, regionale Traditionen und aktive Beteiligung Generationen verbinden und den Alltag der Menschen bereichern können.
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