Ein Blick zurück und in die Zukunft
Ein Blick zurück und in die Zukunft
Ganz besonders freute sich Würschinger, dass Landrat Andreas Meier wieder einmal nach Etzenricht kam, um an der Versammlung teilzunehmen.
Der Vorsitzende ließ das vergangene Jahr in kurzen Zügen Revue passieren und berichtete über zahlreiche interne und externe Veranstaltungen. Geprägt waren diese von traditioneller Routine wie beim Johannisfeuer, Barbecue-Abend, Algunder Weinabend, Beteiligung an der Dorfweihnacht und am Schwarz-Rot-Gold-Ball. Auch die Christbaumsammelaktion, Rauchmelderübergabe, Fischessen und Preisschafkopf gehörten zum festen Angebot der CSU. Aber es gab auch umfangreiche Wahlevents mit zahlreichen Kandidatentreffen, „Stärk Antrinken“, Info-Ständen bei EDEKA, Semmelaktion am Wahltag und Wahlparty am Kühner Hof.
Die Höhen und Tiefen
Bei der Wahl kam es, bei der Vielzahl der Kandidaten, erwartungsgemäß zu einer Stichwahl für den Bürgermeister, bei der sich dann Martin Schregelmann souverän durchsetzte. Leider verlor die CSU, auch aufgrund der Wahlrechtsänderung, einen Sitz im Gemeinderat.
Wolfgang Würschinger dankte allen für die Mitarbeit und die tatkräftige Unterstützung, gab aber an diesem Abend auch zu bedenken, dass es für kommendes Jahr gelte, einen Nachfolger zu suchen. „Das Amt des CSU-Vorsitzenden soll in jüngere Hände übergeben werden“, so der Vorsitzende.
Dank und Ehre
Würschinger durfte im Anschluss mit Landrat Andreas Meier und Fraktionsvorsitzendem Michael Feige an Andreas Schiesl ein Geschenk übergeben, als Dank für seine Mitarbeit im Gemeinderat in den vergangenen sechs Jahren.
Würschinger selbst wurde für 45 Jahre Mitgliedschaft in der CSU geehrt.
Ein Blick in die Politik
Als Fraktionsvorsitzendem oblag es Michael Feige, einen Blick auf die Arbeit im Gemeinderat und die momentanen Schwerpunkte in der Gemeindepolitik zu werfen.
Er sprach das Baugebiet „In der Aign“ an, zu dem eine Normenkontrollklage eingereicht wurde. Diese trage nun zu einer weiteren Verzögerung der Bebauung, von mindestens zwei Jahren, bei. Positiv seien die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes beim Waldkindergarten und die erfolgreich fortschreitende Sanierung der Ludwig-Meier-Schule zu erwähnen. Weitere Ausführungen betrafen die Batteriespeicheranlagen, das Feuerwehrgerätehaus oder auch die Elektrifizierung der Eisenbahn.
Feige ging auch auf die umfangreichen Veranstaltungen und Vorbereitungen im Wahlkampf ein.
Landrat Meier stellte sich gerne den Fragen, die ihm gestellt wurden, und gab bereitwillig und umfangreiche Antworten. Zum Beispiel interessierte die finanzielle wirtschaftliche Situation im Landkreis. Weiter ging es vom Gesundheitssystem über die Verteidigung bis hin zu Sozialausgaben im Bezirk. Auch das Thema Asyl war Gesprächsthema, da in Etzenricht 35 von insgesamt 895 Asylsuchenden im Landkreis untergebracht sind.
Ebenso waren Kreisverkehr, Radwegüberführung und die Ergebnisse der Kommunalwahl im Landkreis Themen, die besprochen wurden.
Renate Müller dankte als FU-Vorsitzende für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Unionsfamilie. Bei allen Veranstaltungen und im gesamten Wahlkampf zeigte sich ein enormer Zusammenhalt.




