Spatenstich: EDEKA erweitert Standort in Nittenau

Spatenstich: EDEKA erweitert Standort in Nittenau
Vor über zehn Jahren hatte die DIBAG in der Stadt Nittenau einen Lebensmittelmarkt errichtet und langfristig an EDEKA vermietet. Der Standort hat sich seither als wichtiger Nahversorger für die Stadt und das Umland etabliert.
Spatenstich und Bebauungsplan schaffen Basis
Am 26. Februar fiel mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss für die Erweiterung des Marktes. Grundlage hierfür ist der Stadtratsbeschluss über die Änderung des Bebauungsplans aus dem Jahr 2024.
Auf dem bestehenden Areal wird die DIBAG Industriebau AG einen neuen Getränkemarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 750 m² errichten. Im Sommer 2026 soll der neue Getränkemarkt bereits eröffnet werden. Durch die Auslagerung des Getränkesortiments wird der bestehende Markt ab Beendigung des Bauprojekts neu strukturiert und umfassend modernisiert. Er wird sich künftig als modernisierter, großzügiger Lebensmittelmarkt mit erweitertem Angebot auf einer Verkaufsfläche von 1.650 m² präsentieren.
Stimmen aus dem Rathaus
Erster Bürgermeister Benjamin Boml sieht darin „ein starkes Signal für die positive Entwicklung Nittenaus“. „Mit dem neuen Getränkemarkt und der Erweiterung des EDEKA-Marktes wird die Nahversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessert. Ich danke allen Beteiligten für das Engagement und freue mich über diese Investition in die Zukunft unserer Stadt“, so Boml weiter.
Umnutzung des Schlingmann-Areals als Vorzeigeprojekt
Mit der Erweiterung wird nicht nur der Einzelhandelsstandort an sich nachhaltig gestärkt, sondern auch ein wichtiger Impuls für die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen „Schlingmann-Areals“ gesetzt. Dieses umfasst ehemalige Betriebsflächen, die im Zuge eines städtebaulichen Gesamtkonzepts mit einer Nutzungsmischung aus Gewerbe, Wohnen und Einzelhandel und einem großzügigen Grünkonzept schrittweise neubelebt werden konnten. „Wir sind dankbar, dass wir mit EDEKA einen langfristigen Mietvertrag schließen konnten, mit der Firma Dankerl einen starken Baupartner aus der Region binden konnten und die mit der Stadt Nittenau begonnene Entwicklung nun zu einem guten Abschluss führen“, erläutert Sebastian Kuhlen, Vorstand, DIBAG Industriebau AG.
Das Projekt gilt als gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Umnutzung einer innerstädtischen Brachfläche. So könne der Standort weiter aufgewertet und dauerhaft als moderner und leistungsfähiger Nahversorgungsstandort für die Nittenauerinnen und Nittenauer erhalten bleiben.




