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Spatenstich für neues HPZ-Wohnheim mit 24 Plätzen in Weiden

Weiden. Mit dem Spatenstich startet das HPZ Irchenrieth den Neubau des Wohnheims Hinterm Rangierbahnhof mit 24 Plätzen. Das Projekt über zehn Millionen Euro stärkt Inklusion dank guter Lage und soll bis Anfang 2028 fertig sein.

Weiden. Mit dem Spatenstich startet das HPZ Irchenrieth den Neubau des Wohnheims Hinterm Rangierbahnhof mit 24 Plätzen. Das Projekt über zehn Millionen Euro stärkt Inklusion dank guter Lage und soll bis Anfang 2028 fertig sein.
Feierlicher Moment: Am Donnerstagnachmittag läutete der Spatenstich den Start für den Neubau des Wohnheimes „Hinterm Rangierbahnhof“ mit 24 Plätzen ein (v. l.): HPZ-Vorstandsvorsitzender Christian Stadler, Johannes Brandl (Vorsitzender der HPZ-Bewohnervertretung), Weidens Bürgermeister Lothar Höher, der designierte neue Weidener Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler, HPZ-Aufsichtsratsvorsitzende Birgit Reil, Architekt Alexander Naumann, Bauleiter Maximilian Hotek und die Leiterin für Sozialplanung des Bezirkes Oberpfalz, Anna Magin. Foto: St. Landgraf

Spatenstich für neues HPZ-Wohnheim mit 24 Plätzen in Weiden

Feierlicher Rahmen für einen ganz besonderen Moment: Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Irchenrieth hat am Donnerstagnachmittag mit dem offiziellen Spatenstich den Startschuss für den Neubau des Wohnheims am Standort „Hinterm Rangierbahnhof“ in Weiden gegeben. „Mit diesem Projekt schaffen wir nicht einfach nur dringend benötigte und bedarfsgerechte 24 Wohnplätze. Wir schaffen einen Ort, an dem sich Menschen zu Hause fühlen können, der ihnen Sicherheit gibt und der ganz auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sein wird“, sagte HPZ-Vorstandsvorsitzender Christian Stadler.

Spatenstich für HPZ-Wohnheim mit 24 Plätzen in Weiden

Für das HPZ sei das Wohnheim „ein Vorhaben von großer Bedeutung“. Dazu begrüßte er zahlreiche Ehrengäste, so unter anderem Lothar Höher, der als derzeit amtierender Bürgermeister der Stadt Weiden und als Vizepräsident des Bezirkstages Oberpfalz eine kurze Festrede hielt. Auch der neu gewählte Weidener Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler war zu Gast, ebenso Vertreter des HPZ-Aufsichtsrats um Vorsitzende Birgit Reil.

Zudem wohnten die stellvertretende HPZ-Vorstandsvorsitzende Brigitte Krause, Vertreterinnen und Vertreter der oberpfälzischen Bezirksverwaltung, der Heimaufsicht, der bauausführenden Firma Paul, des Architekturbüros Naumann, zahlreiche HPZ-Mitarbeitende sowie Johannes Brandl, der Vorsitzende der Bewohnervertretung, dem Spatenstich bei. Diese Vielzahl der Ehrengäste unterstrich die Wichtigkeit des Projekts, für das sich die Gesamtkosten auf rund zehn Millionen Euro belaufen werden. „Dass wir das umsetzen können, verdanken wir auch der Unterstützung unserer Fördergeber“, so Stadler. Der Freistaat Bayern fördert das Vorhaben mit knapp 4,4 Millionen Euro und der Bezirk Oberpfalz mit rund 750.000 Euro.

Fördermittel in Millionenhöhe und breite Unterstützung

Der HPZ-Vorstandsvorsitzende machte deutlich, dass mit der Wahl des Standorts in Weiden den dem HPZ anvertrauten Menschen die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sowie der Knüpfung und Pflege von sozialen Kontakten gegeben wird. Als bestes Beispiel dafür nannte er das „Wohnen am Hofgarten“ in Neustadt/WN.

Besonders freute es Stadler, dass das Vorhaben am Weidener Rangierbahnhof in vergleichsweise kurzer Zeit auf den Weg gebracht werden konnte. Von der Antragstellung bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2027/Anfang 2028 werden nur vier Jahre vergehen. „Wenn man bedenkt, wie viele Beteiligte eingebunden sind und welche Vorgaben und Verfahren dabei zu beachten sind, ist das ein wirklich beachtliches Tempo“, merkte Stadler an.

Zeitplan, Standortvorteile und Stimmen zum Projekt

Er dankte außerdem allen, die in den vergangenen Monaten mit großem Engagement an diesem Projekt gearbeitet und es ermöglicht haben, dass man diesen wichtigen Schritt heute gehen kann. Weiterhin wünschte er dem Bauprojekt einen guten, erfolgreichen und unfallfreien Verlauf. Wünsche, denen sich die Anwesenden gerne anschlossen.

Spedition Wagner
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Der Bezirkstags-Vizepräsident bezeichnete das „Wohnen am Rangierbahnhof“, in dem Plätze für 16 Werkstattgänger und acht Förderstättengänger entstehen, als „einen Meilenstein“. Die gute Nahverkehrsanbindung und die innenstadtnahe Lage mit den vielen Einkaufsmöglichkeiten sind ideale Voraussetzungen für die gelebte Inklusion und Teilhabe.

Naumann erklärte, dass es ein „besonderes Projekt ist, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht“. Er versprach, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die künftigen Bewohner zu schaffen. Brandl freute sich schon „auf den Einzug der Leute“, während Reil erwähnte, dass der „Neubau angesichts der langen Warteliste für das HPZ ungemein wichtig ist“.