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SpVgg Weiden siegt nach der Pause klar in Etzenricht

Etzenricht. Der Bezirksligist SV Etzenricht hielt im fairen Test gegen die SpVgg Weiden lange gut mit, ehe der Bayernligist nach der Pause eiskalt zuschlug – gekrönt von Kapitän Felix Behnkes Bilderbuchtreffer aus der Distanz.

SpVgg Weiden siegt nach der Pause klar in Etzenricht

Foto: Rudi Walberer

Tore: 0:1 (42.) Jahi Suleymani, 0:2 (46.) Josef Rodler, 0:3 (52.) Felix Behnke, 1:3 (75.) Tom Herrmann, 1:4 (82./Foulelfmeter) Patryk Bytomski, 1:5 (86.) Patryk Bytomski – Schiedsrichter: Sebastian Völkl (Moosbach).

Lange Zeit sah es am Dienstagabend in einem flotten und fair geführten Testspiel nicht nach einer hohen Niederlage des gastgebenden Bezirksligisten aus. Vor dem Wechsel stand die von Spielertrainer Andy Wendl dirigierte Deckung kompakt und variabel, blockte die Angriffsversuche des Bayernligisten auf und vor Höhe des Strafraums. Die SpVgg dominierte mit Ballbesitz, fand aber zunächst keine Möglichkeit, den Abwehrriegel zu knacken. Dominik Pautsch musste sich erstmals nach fast einer halben Stunde Spielzeit mit einer Parade zeigen. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang dennoch der Führungstreffer. Eine optimal getimte, vom rechten Flügel gezogene Flanke verarbeitete Jahi Suleymani mit der Stirn aus kurzer Distanz zum Tor – zum Pausenergebnis.

Der SV Etzenricht hatte in Minute 44 noch eine Bombenchance, als Noah Hammer allein vor dem Weidner Tor auftauchte. Bei der SpVgg reagierte Edin Becic mit tollem Reflex und entschärfte den Abschluss in letzter Sekunde. Aufgrund einiger Wechsel und Umstellungen in der Defensive fehlte nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Völkl die Ordnung beim SVE, und bei der SpVgg wirkten sich die neuen Kräfte belebend aus. Als die Etzenrichter Spieler nach einer Strafraumsituation ein Handspiel reklamierten, behielt Routinier Josef Rodler die Übersicht und hämmerte das Spielgerät aus etwa zehn Metern zum zweiten Tor unter die Querlatte. Tor des Tages, ein regelrechter Strich in den Winkel aus der zweiten Reihe, war dann Sache von SpVgg-Kapitän Felix Behnke.

Foto: Rudi Walberer
Foto: Rudi Walberer
Foto: Rudi Walberer
Foto: Rudi Walberer
Foto: Rudi Walberer
Foto: Rudi Walberer
Foto: Rudi Walberer

Etzenrichts Anschlusstreffer, Bytomski setzt den Schlusspunkt

Nach dem 0:3 fand die Wendl-Elf wieder ihren Rhythmus und Stabilität zurück. Vor allem der neu ins Spiel gekommene Finn Lenz schuf im Angriff mehr Freiräume, beschäftigte zusammen mit Johannes Janker die Abwehrkette der Weidner. So konnte Tom Herrmann eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Linksschuss nach einem Eckball auf 1:3 verkürzen. Per Foulelfmeter nach Foul an Rodler stellte Patryk Bytomski in der Schlussphase den alten Abstand wieder her. Der Torschütze vergab zuvor (54.) eine Großchance, als er allein vor dem inzwischen das SV-Tor hütenden Ludwig Steinhilber auftauchte und den Pfosten anvisierte. Bytomski bewies erneut seine Torgefährlichkeit und setzte aus seiner Schussposition an der Elfmetermarke freistehend den Schlusspunkt zum Endergebnis.

Mit Blick auf die Sequenz nach der Halbzeitpause bilanzierte Wendl nach dem vorletzten Testspiel kurz und knackig: „Klar war es ein verdienter Weidener Sieg, aber vielleicht ist er etwas zu hoch ausgefallen.“

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