Stadtführung mit Kirchenchor Kulmain begeistert in Kemnath

Stadtführung mit Kirchenchor Kulmain begeistert in Kemnath
Gastbeitrag von: Liane Preininger
Im Rahmen einer historischen Stadtführung in Kemnath erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Geschichte der Stadt. In verschiedene Rollen schlüpfende Darsteller machten die Vergangenheit lebendig und sorgten für eine besonders anschauliche Darstellung.
Start in Kemnath: Kirchenchor Kulmain auf Altstadt-Entdeckungstour
Zu Beginn begrüßte Pauline Bäumler als „Baderin“ vom HAK Kemnath die Kirchenchorleiterin Steffi Wöhrl mit ihren Sängerinnen und Sängern des katholischen Kirchenchors aus Kulmain. Vom Platz der Begegnung aus startete die Führung durch die historische Altstadt.
Die erste Station war die „Pinzerbäckn Resl“, die damals jüngste Auswanderin und spätere Mutter von Kardinal Muench, dargestellt von Liane Preininger. Weiter ging es zur Klosterbrauerei, wo Roland Wende den letzten Guardian Hildebert Mehler verkörperte und die Geschichte des Klosters erzählte. Beim Reichsapfel schlüpfte Sebastian Schwarz in die Rolle des Wirtes Josef Fraunholz und brachte das Leben der alten Posthalterei den Teilnehmern näher.
Stationen der Führung: Klosterbrauerei, Reichsapfel und Stadtpfarrkirche
An der Stadtpfarrkirche stellte Reinhard Herr den Pfarrer Arckhauer dar, der sich um die Kirche und den Glauben in Kemnath verdient gemacht hat. Ihm ist auch zu verdanken, dass die Reliquie des Heiligen Primian nach Kemnath in die Stadtpfarrkirche gekommen ist. Vroni Krauß gab Einblicke in die Bäckerei Krauß und das Bäckerhandwerk vergangener Zeiten. Otto Merkl verkörperte eindrucksvoll den Kantor Schmeltzl und ergänzte die Führung mit musikalischem Bezug.
Den Abschluss an der Fronveste, dem heutigen Museum, bildete Martin Wittmann mit seinem Hund Banuh. Als „Schmiedmatzngirgl“ erzählte er als letzter Hingerichteter in Kemnath von seinem tragischen Leben.
Begeisterter Applaus für lebendige Stadtgeschichte
Mit der namentlichen Vorstellung aller Darsteller durch die Baderin Pauline endete die Stadtführung unter großem Applaus. Die gelungene Verbindung aus Geschichte und Schauspiel machte die Stadtführung zu einem besonderen Erlebnis.




