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Telekom-Streik in Regensburg und Weiden mit Nicole Bäumler

Regensburg. In Weiden und Regensburg haben mehrere hundert Telekom-Beschäftigte im laufenden Tarifkonflikt die Arbeit niedergelegt. ver.di fordert Nachbesserungen, SPD-Abgeordnete Nicole Bäumler stärkt Streikenden den Rücken.

Regensburg. In Weiden und Regensburg haben mehrere hundert Telekom-Beschäftigte im laufenden Tarifkonflikt die Arbeit niedergelegt. ver.di fordert Nachbesserungen, SPD-Abgeordnete Nicole Bäumler stärkt Streikenden den Rücken.
Foto: Dominik Brütting

Telekom-Streik in Regensburg und Weiden mit Nicole Bäumler

Mehrere Hundert Beschäftigte der Deutschen Telekom hatten in dieser Woche in der Oberpfalz ein deutliches Zeichen gesetzt. In Weiden und Regensburg legten Kolleginnen und Kollegen aus Technik, Service, IT, Shops und Innendienst die Arbeit mit weitreichenden Folgen für die Erreichbarkeit des Dienstleisters im laufenden Tarifkonflikt nieder. Vor diesem Hintergrund hatte die Arbeitgeberseite in der dritten Verhandlungsrunde inzwischen ein erstes Angebot vorgelegt. Aus Sicht von ver.di reiche dieses jedoch noch nicht aus.

Tarifkonflikt bei der Telekom: ver.di fordert Nachbesserungen

„Es ist gut, dass nun endlich ein Angebot auf dem Tisch liegt. Für eine tragfähige Einigung braucht es aber noch deutliche Verbesserungen“, erklärte Eva Bößl, bayerische Arbeitskampfleiterin von ver.di. „Die Beschäftigten erleben täglich steigende Preise, mehr Arbeitsdruck und wachsende Belastungen. Das muss sich am Ende auch im Tarifergebnis widerspiegeln.“

Besondere Unterstützung erhielten die Streikenden von der SPD-Landtagsabgeordneten Nicole Bäumler, die die Beschäftigten nicht nur in Tarifrunden, sondern auch darüber hinaus regelmäßig solidarisch begleitet. Vor Ort schlug sie in die gleiche Kerbe und richtete klare Worte an die Beschäftigten: „Solidarität ist die stärkste Waffe, die ihr als Beschäftigte in den Händen haltet. Und wenn ihr weiter so solidarisch zusammensteht wie in den letzten Wochen, dann wird sich euer Arbeitgeber bewegen müssen!“

Politische Unterstützung für Streikende in der Oberpfalz

Auch die regionale Arbeitskampfleiterin hob den starken Zusammenhalt hervor: „Die Beteiligung zeigt, wie groß der Rückhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist. Viele organisieren Familie, Arbeit und Streik gleichzeitig. Dieses Engagement verdient großen Respekt.“

Alexander Gröbner, Bezirksgeschäftsführer von ver.di Oberpfalz, ergänzt: „Die Beteiligung von knapp 200 Kolleginnen und Kollegen in der Oberpfalz allein am Dienstag ist ein starkes Signal an die Arbeitgeber. Die Beschäftigten stehen geschlossen hinter ihren Forderungen.“ Bereits in den vergangenen Tagen hatten Warnstreiks und kreative Aktionen den Druck deutlich erhöht. Besonders in Bayern kam es zu zahlreichen geschlossenen oder nur eingeschränkt geöffneten Telekom-Shops. Auch in der Oberpfalz waren die Auswirkungen für Kundinnen und Kunden spürbar.

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