Verkehrswacht setzt auf Verkehrserziehung und Jugendarbeit

Verkehrswacht setzt auf Verkehrserziehung und Jugendarbeit
Diese Merkmale stellte Landrat Andreas Meier in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender der Verkehrswacht in der Jahresmitgliederversammlung am Dienstag im Sportheim der DJK St. Martin in den Mittelpunkt, als das neue Satzungswerk einstimmig beschlossen wurde. Dabei ging es besonders um die Festsetzung der Rechte und Pflichten der Mitglieder.
Der Begrüßung und der Einleitung durch den Landrat folgte ein Totengedenken.
Jahresbericht 2025: Jugendarbeit und Lotsen
Auf das Geschehen des abgelaufenen Vereinsjahres 2025 eingehend, hob der Landrat die Förderung der Jugendarbeit und die Investitionen ebenso hervor wie die Tatsache, dass 374 Vorschulkinder mit dem Schulwegtraining vorbereitet wurden. Drei Vorstellungen hat es durch die Puppenbühne Weiden gegeben und der Kreisentscheid der Jugendverkehrsschule steht noch aus. Er soll im Juli durchgeführt werden. Als überaus erfreulich bezeichnete der Landrat, dass sich 37 neue Lotsen der Ausbildung mit Erfolg unterzogen.
Schade, dass es keine neuen Elternlotsen gibt. Werbung ist angesagt, nachdem sich die Mitgliederzahl ständig verringere. Derzeit sind es noch 93 Mitglieder. Vertrauensvoll sei die Zusammenarbeit im Vorstand und im Beirat.
Kassenbericht und Entlastung des Vorstands
Schatzmeisterin Theresa Lang war verhindert. Für sie erstattete Geschäftsführer Michael Lauterbach den Kassenbericht für das abgelaufene Jahr 2025. Es gab spürbare Mehreinnahmen, die einer sinnvollen Verwendung zugeführt wurden. Ihre gewissenhafte und korrekte Arbeit führte nach dem Sachvortrag durch Revisor Günter Stich zur Entlastung des Kassiers und des Vorstandes.
Investition in Fahrräder für die Jugendverkehrsschule
Sehr eingehend begründete der Landrat die Neuanschaffung von Rädern für die Jugendverkehrsschule. Der bisherige Bestand ist über 25 Jahre alt. Eine Wartung und Instandsetzung würde 5.000 Euro kosten. Der Vorstand habe sich eingehend beraten und der Mitgliederversammlung die Neuanschaffung von 20 Rädern empfohlen. Nach den eingeholten Kostenvoranschlägen hat die Verkehrswacht unter Berücksichtigung des günstigsten Angebots 12.500 Euro zu übernehmen. Davon soll die Verkehrswacht 9.500 Euro Eigenleistung aufbringen, während die Mitgliedsgemeinden einen Anteil von 3.000 Euro tragen sollen. Die Versammlung plädierte einstimmig für die Modernisierung dieser Einrichtung und die Übernahme des Kostenanteils von 9.500 Euro.
Satzungsänderung einstimmig beschlossen
Der Satzungsänderungsbeschluss vom 24. September 2025 und die Neufassung der Satzung der Kreisverkehrswacht, die von Landrat Meier erläutert wurde, fanden einstimmige Annahme der Versammlung.




