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Volkstrauertag in Flossenbürg: Gemeinsames Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

Flossenbürg. Am Volkstrauertag versammelte sich die Gemeinde Flossenbürg zu einem bewegenden Gedenkakt, um den Opfern von Krieg, Gewalt und Terror zu gedenken.

Volkstrauertag in Flossenbürg: Gemeinsames Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

Hauptmann Katrin Niederdräing und Bürgermeister Thomas Meiler bei der Kranzniederlegung zum Volkstrauertag. Foto: Werner Rosner

Unter der Teilnahme örtlicher Vereine mit ihren Fahnen-Abordnungen begann der Gedenkakt um 14 Uhr mit einem feierlichen Abmarsch vom Ortsplatz zum Kriegerdenkmal. Begleitet wurde dieser von den Klängen der Flossenbürger Blaskapelle.

Bei der Ankunft am Denkmal riefen die Sänger des Männergesangvereins (MGV) mit ihrem Lied „Glocken für den Frieden“ dazu auf, sich für Frieden und Menschlichkeit starkzumachen. Die harmonischen Töne erfüllten die Luft und schufen eine Atmosphäre der Einigkeit und des Gedenkens.

Aufruf zu Frieden

Zwei bemerkenswerte Redner prägten diesen bedeutsamen Gedenkakt. Katrin Niederdräing, Hauptmann vom dritte Artilleriebataillon 131 aus Weiden, eröffnete die Ansprachen. Sie zitierte die Worte von Immanuel Kant: Dieser betonte, dass Frieden zwischen Menschen nur durch von der Vernunft geleitete Prinzipien möglich sei. Bedauerlicherweise sei Vernunft nicht immer der treibende Gedanke in zwischenstaatlichen Beziehungen. Zum Beispiel werde dies in den schmerzhaften Konflikten in der Ukraine und in Israel offenkundig. Sie hob die Bedeutung der Verteidigungsfähigkeit und Wachsamkeit für die Erhaltung der freiheitlichen und rechtsstaatlichen Grundordnung in Deutschland hervor. Zum Abschluss ihrer Rede rief Katrin Niederdräing zu einer Schweigeminute auf. Diese war allen Opfer von Terror, Krieg und Gewalt gewidmet.

Anschließend trat der Bürgermeister Thomas Meiler als zweiter Redner auf. Er betonte die dringende Notwendigkeit, Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit aktiv zu verteidigen. Auch hob er die besondere Verantwortung der Gemeinde Flossenbürg hervor. Abschließend appellierte an alle Anwesenden, ihren Blick für eine rechtsstaatliche und demokratische Gesellschaft zu schärfen.

Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal

Ein bewegender Moment war die gemeinsame Niederlegung von Kränzen am Kriegerdenkmal. Die Musikkapelle begleitete diese mit Böllerschüssen und dem Stück „Ich hat einen Kameraden“. Dabei gedachten der Bürgermeister und der Hauptmann allen Opfer von Kriegen, Gewalt und Terror.

Zum Schluss wurde gemeinsam die Nationalhymne unter Begleitung der Flossenbürger Blaskapelle gesungen. Nach Beendigung des Gedenkakts, zogen die Teilnehmer, angeführt von der Blaskapelle, zurück zum Ortsplatz.

OTH Amberg-Weiden
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Es war ein Akt des Gedenkens und der Einheit, an dem Flossenbürg gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewalt gedachte. Auch will man sich vereint für eine Zukunft des Friedens und der Menschlichkeit einsetzte.