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Wenn Dumba Kirwa feiert, bleibt kein Platz für Langeweile!

Kirchenthumbach. Musik, Gstanzln, Tanz und Geselligkeit: Die Dumbächer ließen sich auch von hochsommerlichen Temperaturen nicht bremsen und feierten ihre Kirwa bis in die frühen Morgenstunden.

Wenn Dumba Kirwa feiert, bleibt kein Platz für Langeweile!

Gut durchdacht hatte der Kirwaverein die Aufteilung der verschiedenen Stände. Am Turnerplatz, ein Teil des Marktplatzes sowie der Zugang zum Pfarrheim waren alle bestuhlt und komplett besetzt. Foto: Annalena Schmitt
Bei angenehmen Temperaturen wurde am Samstag die Kirwa in Dumba ausgiebig gefeiert. Kein Platz blieb leer. Es wurde gelacht, gesungen und getanzt. Foto: Annalena Schmitt
Am Sonntag kam bei den kleinen Kirwaleit keine Langeweile auf. Die Hüpfburg war ständig belegt. Foto: Petra Lettner
Seit Langem gab es wieder 14 Kirwastände am Kirwasonntag. Viele Besucher schlenderten durch den Markt und nahmen dann zu Kaffee und Kuchen neben der Bühne Platz. Foto: Petra Lettner
Gut beschattet war der Turnerplatz. So saßen die Gäste vor der Sonne geschützt, genossen Kaffee, Kuchen sowie Bier und Gegrilltes. Foto: Petra Lettner
Eine Dreiviertelstunde tanzten 13 Kirwapaare um den Baum, bevor der Wecker klingelte und das neue Oberkirwapaar gewählt war. Foto: Petra Lettner
Das Oberkirwapaar wurde nacheinander von den Kirwaburschen in die Luft geworfen. Hier Pia Frohnhöfer. Foto: Petra Lettner
Das Oberkirwapaar 2026 heißt Pia Frohnhöfer und Leopold Mückl. Foto: Petra Lettner

Der Auftakt am Freitag gehörte dem Kirwa-Warm-up. Im Mittelpunkt stand das traditionelle Aufstellen des Kirwabaums, bei dem zahlreiche Helfer Hand anlegten. Anschließend gesellten sich 14 Musikanten zum Musikantentreffen. Mit Musik und bester Stimmung stimmten sich die Besucher auf die kommenden Festtage ein. Schnell wurde deutlich: Die Kirwa kann beginnen.

Tolles Kirwa-Open-Air

Am Samstagabend wurde der Turnerplatz, ein Teil des Marktplatzes sowie der Zugang zum Pfarrheim beim Kirwa-Open-Air zur großen Freiluftbühne. Für die passende musikalische Begleitung sorgten die „Gseea Wepsn“. Ihr Repertoire reichte von Oldies bis zu Stimmungsliedern. Bei einem lauen Sommerabend genossen Alt und Jung Bier, Wein und die Bar sowie die Essensangebote bis in die frühen Morgenstunden.

Gstanzeln – humorvolle Verse mit spitzer Zunge

Ein besonderer Höhepunkt waren die Gstanzln. Mit viel Witz und spitzer Zunge nahmen die Sänger die große Politik ebenso aufs Korn wie Ereignisse aus dem Gemeindebereich. So wurde die Verwaltung mit den gelben Säcken, oder die Abholung eines Ausweises aufs Korn genommen. Der Abstieg der SC Kirchenthumbach wurde mit der Fußballnationalmannschaft verglichen. Der VG-Vorsitz bekam ebenfalls sein Fett ab. Die humorvollen Verse sorgten für zahlreiche Lacher und machten das Open-Air zu einem besonderen Kirwaabend.

13 Paare tanzen den Kirwabaum aus

Der Sonntag begann ab Mittag mit Festbetrieb. Die Blaskapelle Kirchenthumbach übernahm die musikalische Gestaltung und sorgte dafür, dass die Feierlaune trotz der sommerlichen Hitze nicht nachließ. Ein weiterer Höhepunkt war das Austanzen des Kirwabaums. Insgesamt 13 Kirwapaare stellten sich der Aufgabe und zeigten mit ihren einstudierten Tänzen ihr Können. Am Ende stand das neue Kirwapaar fest: Pia Frohnhöfer und Leopold Mückl dürfen im kommenden Jahr die Kirwafahne tragen und die Tradition weiterführen.

Kirwasonntag mit vielen Ständen

Eine Hüpfburg ließ bei den kleinen Kirwaleit keine Langeweile aufkommen. Eine Neuerung gab es zudem auf dem Marktplatz: Insgesamt 14 Kirwastände bereicherten das Festgeschehen und boten den Besuchern ein vielfältiges Angebot. Zum Abschluss wurde der Kirwabaum verlost, ehe das Kirwawochenende langsam ausklang.

Musik, Brauchtum und Gemeinschaft

Was bleibt, ist die Erinnerung an drei Tage voller Musik, Brauchtum, Humor und Gemeinschaft. Die Dumbächer haben gezeigt, dass eine Kirwa mehr ist als ein Fest: Sie verbindet Generationen, hält Traditionen lebendig und bringt die Gemeinschaft zusammen. Wenn am Montag die Kirwa intern wieder eingegraben wird, dürfte bei manchem bereits die Vorfreude auf das nächste Jahr wachsen.

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