Wenn Dumba Kirwa feiert, bleibt kein Platz für Langeweile!
Wenn Dumba Kirwa feiert, bleibt kein Platz für Langeweile!
Der Auftakt am Freitag gehörte dem Kirwa-Warm-up. Im Mittelpunkt stand das traditionelle Aufstellen des Kirwabaums, bei dem zahlreiche Helfer Hand anlegten. Anschließend gesellten sich 14 Musikanten zum Musikantentreffen. Mit Musik und bester Stimmung stimmten sich die Besucher auf die kommenden Festtage ein. Schnell wurde deutlich: Die Kirwa kann beginnen.
Tolles Kirwa-Open-Air
Am Samstagabend wurde der Turnerplatz, ein Teil des Marktplatzes sowie der Zugang zum Pfarrheim beim Kirwa-Open-Air zur großen Freiluftbühne. Für die passende musikalische Begleitung sorgten die „Gseea Wepsn“. Ihr Repertoire reichte von Oldies bis zu Stimmungsliedern. Bei einem lauen Sommerabend genossen Alt und Jung Bier, Wein und die Bar sowie die Essensangebote bis in die frühen Morgenstunden.
Gstanzeln – humorvolle Verse mit spitzer Zunge
Ein besonderer Höhepunkt waren die Gstanzln. Mit viel Witz und spitzer Zunge nahmen die Sänger die große Politik ebenso aufs Korn wie Ereignisse aus dem Gemeindebereich. So wurde die Verwaltung mit den gelben Säcken, oder die Abholung eines Ausweises aufs Korn genommen. Der Abstieg der SC Kirchenthumbach wurde mit der Fußballnationalmannschaft verglichen. Der VG-Vorsitz bekam ebenfalls sein Fett ab. Die humorvollen Verse sorgten für zahlreiche Lacher und machten das Open-Air zu einem besonderen Kirwaabend.
13 Paare tanzen den Kirwabaum aus
Der Sonntag begann ab Mittag mit Festbetrieb. Die Blaskapelle Kirchenthumbach übernahm die musikalische Gestaltung und sorgte dafür, dass die Feierlaune trotz der sommerlichen Hitze nicht nachließ. Ein weiterer Höhepunkt war das Austanzen des Kirwabaums. Insgesamt 13 Kirwapaare stellten sich der Aufgabe und zeigten mit ihren einstudierten Tänzen ihr Können. Am Ende stand das neue Kirwapaar fest: Pia Frohnhöfer und Leopold Mückl dürfen im kommenden Jahr die Kirwafahne tragen und die Tradition weiterführen.
Kirwasonntag mit vielen Ständen
Eine Hüpfburg ließ bei den kleinen Kirwaleit keine Langeweile aufkommen. Eine Neuerung gab es zudem auf dem Marktplatz: Insgesamt 14 Kirwastände bereicherten das Festgeschehen und boten den Besuchern ein vielfältiges Angebot. Zum Abschluss wurde der Kirwabaum verlost, ehe das Kirwawochenende langsam ausklang.
Musik, Brauchtum und Gemeinschaft
Was bleibt, ist die Erinnerung an drei Tage voller Musik, Brauchtum, Humor und Gemeinschaft. Die Dumbächer haben gezeigt, dass eine Kirwa mehr ist als ein Fest: Sie verbindet Generationen, hält Traditionen lebendig und bringt die Gemeinschaft zusammen. Wenn am Montag die Kirwa intern wieder eingegraben wird, dürfte bei manchem bereits die Vorfreude auf das nächste Jahr wachsen.




