Wiedersehen mit Erstklass-Lehrerin nach rund 70 Jahren
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Wiedersehen mit Erstklass-Lehrerin nach rund 70 Jahren
Grafenwöhr. Ihren 75sten Geburtstag nahmen die Schülerinnen und Schüler des Geburtsjahrgangs 1943/44 zum Anlass für ein erneutes Klassentreffen. Neben dem rundum gelungenen Programm überraschte der Besuch ihrer ehemaligen Lehrerin Anna Mock die ehemaligen Grundschüler.
Von Gerald Morgenstern
Das Annafest in Grafenwöhr ist der traditionelle Termin für Klassentreffen. Zum fünften Mal kamen die Ehemaligen in ihrer Heimat- und Schulstadt zusammen. Reinhold Müller, er hatte zusammen mit Herbert Gick und Karlheinz Wächter das Treffen organisiert, begrüßte die Schulfreunde, die aus ganz Deutschland anreisten.
Aus New York gekommen
Beate Salbeck unternahm sogar den Sprung über den „großen Teich“ und kam aus New York zur Wiedersehensfeier. Auftakt nahm das Treffen mit einem bayerischen Weißwurstfrühstück in der Zoiglstube des Museums. In den Ausstellungen des Kultur- und Militärmuseums informierte Reinhard Trauner über die Geschichte Grafenwöhrs und des Truppenübungsplatzes.
Nach 70 Jahren alle wieder erkannt
Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der Netzaberg-Chapel. Sabine Kissler vom Büro des US-Chaplains stellte die multifunktionale Garnisonskirche vor. Beim Kaffeeklatsch im Museum besuchte die 94-jährige Anna Mock ihre ehemaligen Schützlinge und erkannte diese auf den ersten Blick wieder. Ab dem Jahr 1950 stand sie in der ersten und zweiten Klasse am Lehrerpult und unterrichtete die damaligen ABC-Schüler.
Blumen für die Verstorbenen
Ein Spaziergang führte die Schulfreunde durch die schönen und aufwendig sanierten Gassen der Altstadt zur Grund- und Mittelschule und den neu gestalteten Pausenhof. In der Ursulakirche am Friedhof wurde ein Blumengesteck für die verstorbenen Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrkräfte niedergestellt. Zum Abendessen und gemütlichen Beisammensein ging´s ins Hotel zur Post. Beim geselligen Plaudern und Austausch zeigte Herbert Wolf Filme vergangener Treffen.
Am zweiten Tag besuchten die 43/44er den Festgottesdienst auf dem Annaberg bevor es beim Frühschoppen der Feuerwehr auf dem Annafest Abschiednehmen hieß bis zum Treffen in fünf Jahren.




